Schulterschluss mit der Wirtschaft

Weiler | az | Gut besucht war das Weilerer Wirtschaftsgespräch, das in der Bräustatt & Taferne in Simmerberg stattfand. Auf Einladung von Marktgemeinde und Raiffeisenbank Westallgäu informierte Dr. Gerald Mathis vom Institut für Standort- und Kommunalentwicklung ISK Dornbirn über das Wirtschaftsentwicklungskonzept Westallgäu. Vorstand Wolfgang Schneider gab einen kurzen Unternehmensabriss über die Raiffeisenbank Westallgäu. Zudem stellte Braumeister Franz Wiedemann von der Aktienbrauerei Simmerberg sein Unternehmen vor.

Seit 2003 lädt der Markt Weiler-Simmerberg zusammen mit jeweils einem Unternehmen aus der Gemeinde das produzierende Gewerbe zu den Weilerer Wirtschaftsgesprächen ein. Bisher fanden die Treffen immer in den Unternehmen selbst statt. Bei den gegenseitigen Betriebsbesichtigungen ging es darum, Kontakte zu knüpfen und das breite Spektrum der Wirtschaftsbereiche im Markt Weiler-Simmerberg kennenzulernen. Bei den anschließenden Diskussionen sprachen Unternehmer und Verwaltung über lokale wirtschaftspolitische Fragen genauso wie auch über Sorgen und Nöte der Unternehmer selbst.

Den Schulterschluss zu pflegen, das sei primäres Ziel der Wirtschaftsgespräche, so Bürgermeister Karl-Heinz Rudolph. Die Bräustatt & Taferne stehe wesentlich für den wirtschaftlichen Aufschwung von Simmerberg und sei deshalb hervorragend geeignet für das Wirtschaftsgespräch 2007, sagte Rudolph in seiner Begrüßung.

Dr. Mathis vom ISK Dornbirn stellte das Wirtschaftsentwicklungskonzept und die geplanten Handlungsfelder den Unternehmern vor. Schnell war man sich darüber einig, dass die künftige Wirtschafts- und Entwicklungsleitstelle sich zunächst um ein regionales Flächen- und Immobilienmanagement kümmern sollte. Ausreichend Erweiterungsflächen seien die erste Voraussetzung, damit sich die Unternehmen entwickeln und den harten Wettbewerbsbedingungen weiter erfolgreich stellen können.

Rudolph berichtete in diesem Zusammenhang, dass im Markt Weiler-Simmerberg in den vergangenen drei Jahren fünf Firmen erweitert hätten. Ihnen seien insgesamt 35 000 Quadratmeter neue Gewerbefläche zur Verfügung gestellt worden.

Wichtig war den Unternehmern auch, ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung zu haben. Hier bestehe ein weiteres wichtiges Handlungsfeld für die Wirtschafts- und Entwicklungsleitstelle, das zügig angegangen werden sollte. Laut Dr. Mathis bestehe dieses Problem derzeit in ganz Europa. Nur durch Qualifizierungsmaßnahmen könne man diesem nachhaltig begegnen. Allerdings dürfe man nicht erwarten, dass sich an der Situation von jetzt auf gleich etwas ändere.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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