Unterricht
Schülerzahlen in Memmingen rückläufig

Die Schülerzahlen sind auch im Raum Memmingen-Unterallgäu weiter rückläufig: 10500 Schülerinnen und Schüler an Grund- und Mittelschulen starten am Dienstag ins neue Schuljahr. Im Vorjahr waren es noch rund 11000 Kinder, 2009 sogar gut 11600.

Schulamtsdirektorin Elisabeth Fuß legt pünktlich zum Start ins Schuljahr 2011/12 weitere Eckdaten für den Schulamtsbezirk Memmingen-Unterallgäu vor: 790 Lehrkräfte, 490 Klassen, 51 Schulen (siehe auch Infokasten und Grafik). Sie nennt in diesem Zusammenhang folgende weitere Zahlen:

l Klassenstärken im Kreis: Im Unterallgäu haben im kommenden Schuljahr 34,3 Prozent der Grundschulklassen 20 oder weniger Schüler, 78,8 Prozent 25 oder weniger Schüler. 43,4 Prozent der Mittelschulklassen haben laut Fuß 20 oder weniger Schüler, 84,6 Prozent 25 oder weniger.

l Klassenstärken Memmingen: In der Stadt werden 95,7 Prozent der Grundschulklassen mit 25 oder weniger Schülern gebildet, 45,7 haben sogar nur 20 oder weniger Schüler. 87,2 Prozent der städtischen Mittelschulklassen werden von 25 oder weniger Schülern besucht, 63,8 Prozent von 20 oder weniger.

l Kinder mit Migrationshintergrund: Sie würden weiterhin in vielfältiger Form gefördert, betont die Schulamtsdirektorin. Dies geschehe vor allem in Vorkursen sowie Deutschförderklassen und -förderkursen. Hauptziel der Förderung der ausländischen Schülerinnen und Schüler in den Grund- und Mittelschulen sei der << schnelle und gründliche Erwerb der deutschen Sprache und damit die möglichst reibungslose Integration in der Schule >>, so Fuß.

l Inklusion (Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Regelschule): Nach Angaben der Schulamtsdirektorin werden an insgesamt 19 Schulen im Schulamtsbezirk 31 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf einzeln integriert. Zudem würden weitere 50 Buben und Mädchen an sieben Schulen in insgesamt elf Kooperationsklassen unterrichtet. Je drei bis sechs Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf besuchen laut Fuß zusammen eine der genannten Klassen. Bewährt hat sich hierbei die Zusammenarbeit von Elsbethen- und Notkerschule in Memmingen. Das Kultusministerium hat im Juni auch der Edith-Stein-Schule in der Maustadt das Schulprofil << Inklusion >> verliehen. Dort werden nun im neuen Schuljahr insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet.

l Jahrgangskombinierte Klassen: Deren Anzahl sei weiter erhöht worden, berichtet Fuß. Nach 18 (2009/10) und 21 (2010/11) seien es im kommenden Schuljahr 24. << Die Erfahrungen der Lehrkräfte und auch die positiven Rückmeldungen von Eltern zeigen, dass sich die pädagogische Konzeption der Kombiklassen sehr bewährt hat und kombinierte Klassen in ihrem Erfolg jahrgangsreinen Klassen in nichts nachstehen >>, betont die Schulamtsdirektorin.

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