Weihnachtskonzert
Schüler des Gymnasiums Lindenberg musizieren in Johanneskirche

Bis auf den letzten Platz besetzt war die evangelische Johanneskirche beim Weihnachtskonzert des Gymnasiums Lindenberg. Schulleiter Hermann Endres betonte bei der Begrüßung, dass seine Schule auch ein Raum ist, wo Musik gelebt wird. In Vorbereitung auf dieses Konzert war dann auch der Unterricht des achtstufigen Gymnasiums musikalisch geprägt.

Nach 34 Jahren als Musiklehrer am Gymnasium stand Wolfgang Bohl zum letzten Mal in verantwortlicher Position vor seinen Schülern. Diese hatten sich ein besonderes Abschiedsgeschenk ausgedacht. Viele Ehemalige hatten sich über Facebook verabredet und bildeten zusammen mit den derzeitigen Gymnasiasten einen grandiosen Klangkörper. Mit Chor und Orchester, Pauken und Trompeten verabschiedeten sich die Schüler mit dem 'Halleluja' aus dem Messias von Georg Friedrich Händel.

Das Konzert wurde vom Oberstufenchor mit dem Choral 'Wachet auf, ruft uns die Stimme' in der Bearbeitung von M. Praetorius eröffnet.

Das Besondere: Von der Empore der Kirche erklangen Echorufe von Mitgliedern des Chores und Chorleiterin Veronika Amselgruber war sichtlich erleichtert, dass dieser stimmungsvolle Auftakt bestens gelungen ist.

Mit dem 'Weihnachtskonzert' von F. Manfredini präsentierte sich der Grundkurs Orchester mit großer Spielfreude an Violinen, Querflöte und Continuo. Die Besonderheit dieses Konzertabends lag in der Vielfältigkeit. Das 'Halleluja' von Leonhard Cohen, leidenschaftlich vom Vokalensemble gesungen und am Klavier begleitet von Sita Uch, bereicherte die Programmfolge ebenso wie 'Engel' von der Metalband Rammstein.

Bei der Vielzahl an jungen Musikerinnen und Musikern kann nicht unerwähnt bleiben, dass Johannes Mirwald mit seiner Violine immer wieder 'Führungsrollen' übernahm, ganz besonders bei der 'Meditation' von Jules Masssenet aus der leicht orientalisch geprägten Oper 'Thais'.

Unverzichtbar für 'Klezmermusik' sind Klarinette und Akkordeon. Rhythmisch unterstützt von Gitarre, Bass und Schlaginstrument erlebten die Zuhörer diese eigenwillige ursprüngliche Hochzeitsmusik der aschkenasischen Juden aus dem osteuropäischen Raum.

Der Oberstufenchor überzeugte in 'höchsten Tönen' mit einem Spiritual und dem 'Jubilate' von C.R. Curtright. Wohl zum letzten Mal in seiner Funktion als Chorleiter entlockte Wolfgang Bohl seinen Schülern mit Verstärkung aus dem Lehrerkollegium so freudig gesungene Melodien.

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