Medizin
Schreckliches erlebt: Immer mehr junge Asylbewerber kommen deshalb in die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Kempten

Achmed (Name geändert) wurde im Iran verfolgt, geschlagen und mit dem Messer geschnitten. Der 17-jährige Afghane floh deshalb - in Richtung Europa. Vor der griechischen Küste sank das überladene Schiff, mit dem er von der Türkei übergesetzt hatte. 15 von 45 Menschen ertranken.

Tagsüber geht es ihm gut. Aber nachts hat er immer wieder Albträume. Achmed ist ein traumatisierter jugendlicher Flüchtling. "Anfang des Jahres hatten wir noch keinen solchen Jugendlichen in Behandlung", sagt Dr. Frank Guderian, Oberarzt am Kemptener Josefinum, das als Kinder- und Jugendpsychiatrie den Raum Allgäu versorgt (außer die Bereiche Kaufbeuren und Bad Wörishofen, für die das Josefinum Augsburg zuständig ist).

Inzwischen wurden in der Einrichtung schon 15 solcher junger Menschen behandelt. "Und wir rechnen mit weiter steigenden Zahlen", sagt Dr. Harald Ribnitzky, Leitender Oberarzt des Josefinums.

Mehr über die Versorgung traumatisierter jugendlicher Flüchtlinge im Allgäu und Achmeds ganze Geschichte lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung und Ihren Heimatausgaben vom 22.10.2015.

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