Rieden am Forggensee
Schönheits-OP am Forggenseeufer

Badevergnügen pur: Der Umgestaltung des Naturbadeplatzes St. Urban steht - dank Förderzusage - nun nichts mehr im Wege. Schon im Frühjahr 2010 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Mit einem geöffneten Bach zum Spielen, niedrigen Wassertiefen und Sanitäranlagen richtet sich die Neugestaltung vor allem an Familien mit Kindern.

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kempten (AELF) hat einer Leader Förderung - einer Initiative der EU zur Entwicklung des ländlichen Raums - zugestimmt. Das geplante Strandbad erhält mit 40000 Euro «den höchstmöglichen Fördersatz» wie Dr. Alois Kling, Leiter des AELF betont. «Wir sehen in diesem Projekt eine deutliche Steigerung der Attraktivität.» Die Gesamtkosten sollen sich auf rund 95000 Euro belaufen. Die übrigen 45000 Euro werden aus dem Riedener Gemeindesäckel beglichen.

Vom Hochwasserschutz zum Naturbadeplatz

Mit dem Absenken des Forggensee-Spiegels 2005 für den Hochwasserschutz waren alle Gemeinden am Forggensee gefragt, neue Lösungen zu finden. Der Wasserspiegel wurde niedriger, Bodenanpassungen waren notwendig und Inseln entstanden.

Für den Riedener Bürgermeister Max Streif war im Rückblick damals schon klar: «Da müssen wir etwas tun und etwas Schönes daraus machen.» Ein logischer Schritt: Die Uferbereiche entsprechend verbessern, so den Tourismus fördern und Erholungsraum für Einheimische schaffen. 2007 taten sich die Forggenseegemeinden (Rieden, Roßhaupten, Halblech, Schwangau und Füssen) dafür zusammen. Heraus kam das Forggensee-Konzept.

Rieden macht nun als erste dieser Gemeinden Nägel mit Köpfen und setzt das Konzept um. Ausschlaggebend für die rasche Umsetzung war laut Reinhard Walk, Regionalmanager Auerbergland - einem Gemeindeverbund und Träger des Forggenseekonzepts - mitunter «die einfühlsame Planung für die sensible Ecke». Laut Entwurf der Architektin Gudrun Dietz-Hofmann (siehe Grafik) bleiben Biotope erhalten, während Spielangebote - etwa ein geöffneter Bach - die Attraktivität steigern.

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