Special Straßenbauprojekte im Allgäu SPECIAL

Weiler-Simmerberg
Schlimmste Holperpiste wird saniert

Die Staatsstraße von Weiler Richtung Neuhaus wird im kommenden Jahr saniert. Rund eine Million Euro aus dem Konjunkturpaket II stehen dafür zur Verfügung. Das gab Bruno Fischle, Leiter des staatlichen Bauamtes, im Kreistag bekannt.

Sieben Millionen Euro gibt das staatliche Bauamt heuer für übergeordnete Straßen allein im Landkreis Lindau aus. «Ein absoluter Rekordwert», so Fischle. Der Geldsegen wird sich in dieser Form wohl nicht mehr wiederholen, nimmt der Behördenchef wohl zu Recht an. Wieviel Geld im kommenden Jahr für die Straßen im Westallgäu zur Verfügung steht, ist noch nicht ganz klar. Einige Maßnahmen aber sind in trockenen Tüchern. Dazu gehört der Ausbau der Staatsstraße von Weiler-Simmerberg Richtung Grenze. Sie befindet sich seit Jahren in einem traurigen Zustand. «Ich schäme mich selber jedes Mal, wenn ich drüberfahr», so Fischle. Rund eine Million Euro stehen für die Sanierung zur Verfügung.

Es wird nicht das einzige Großprojekt der Behörde im kommenden Jahr bleiben. Im Herbst soll - vorausgesetzt es tauchen im Verfahren nicht noch weitere Probleme auf - mit dem Neubau eines rund einen Kilometer langen Stücks der B 12 in Hergensweiler begonnen werden, samt dazugehörigem Gehweg. Im Ortsteil Stockenweiler entsteht eine Bahnunterführung. Kosten: rund fünf Millionen Euro. Ebenfalls mit der Bahn zu tun hat ein zweites Großprojekt, das das Bauamt derzeit betreibt: Die Verlegung der B32 im Heimenkircher Ortstseil Biesenberg. Dort soll die Fahrbahn auf einem Kilometer Länge nach Osten verlegt werden. Derzeit liegt das Verfahren zeitlich gesehen rund ein halbes Jahr hinter «Stockenweiler».

Länger dauern wird es bis die B32 in Auers verlegt wird, eine Art Dauerbrenner im Westallgäuer Straßenbau. Seit 70 Jahren werde eine Umfahrung geplant, geschehen sei nichts, beklagte Röthenbachs Bürgermeister Bert Schädler. Die Engstelle sei vor allem im Winter ein «Gefahrenpunkt». Das staatliche Bauamt siehts genauso und würde gerne eine Umfahrung bauen. Geht aber nicht, weil das Vorhaben im Bundesverkehrswegeplan als «weiterer Bedarf» geführt wird. Bei einem solchen Status «dürfen wir nicht einmal anfangen zu planen», so Fischle. Der Plan sei vom Bundestag verabschiedet und damit für die Behörde «Gesetz». Landtagsabgeordneter Eberhard Rotter setzt deshalb auf die «Kreativität» des staatlichen Bauamtes. «Ansonsten warten wir noch zehn Jahre».

Seit mehreren Jahren plant und baut die Behörde verstärkt Geh- und Radwege. Auch, weil der Bund dafür ein Programm (und entsprechende Mittel) bereithält: Im nächsten Jahr beispielsweise soll bei Niederstaufen die Lücke an der B 308 geschlossen werden.

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