Prozess
Schläge für vermeintliche Kindesentführer: Memminger Amtsgericht verurteilt Mann (28) zu Geldstrafe

Ein Missverständnis gepaart mit mangelnder Ortskenntnis hat dazu geführt, dass ein 28-Jähriger Fäuste sprechen ließ - und sich dafür nun vor dem Memminger Amtsgericht verantworten musste. Dort hatte es Richter Nicolai Braun mit einem recht ungewöhnlichen Fall zu tun.

Zu spüren bekommen hatten die Schläge nämlich zwei junge Unterallgäuer, die der Nichte des 28-Jährigen helfen wollten. Braun verurteilte den 28-Jährigen deshalb zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen a 25 Euro, also 2000 Euro.

Der 19- und der 17-Jährige waren am 22. Juli vergangen Jahres nachts gegen 1 Uhr von einem Fest nach Hause gegangen. Dabei kamen sie entlang eines Weihers an einem unverschlossenen Auto vorbei, in dem ein etwa zehn Monate altes Mädchen weinte. Weil weit und breit niemand zu sehen war und auch nach geraumer Wartezeit niemand kam, wählten die beiden schließlich den Polizeinotruf.

Mehr über den kuriosen Fall und wie Richter Nicolai Braun bei der Urteilsfindung vorging, lesen Sie in der Allgäuer Zeitung und den Heimatzeitungen vom 23.01.2015 (Seite 17).

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