Material
Schilderstreit: Firma wehrt sich gegen Kritik

In der Auseinandersetzung um die nicht wind- und wettertaugliche Wanderwege-Beschilderung in den Hochlagen des Allgäus hat sich gestern das zuständige Planungsbüro Alpstein in Immenstadt zu Wort gemeldet. Es sei «unfair», jetzt seinem Unternehmen die Schuld in die Schuhe zu schieben, sagte Alpstein-Geschäftsführer Felix Schädler an die Adresse der Alpenvereins-Sektionen.

Wie berichtet, sind in höheren Lagen der Allgäuer Alpen vielerorts die neu angebrachten Schilder gebrochen - wohl wegen eines Materialfehlers. Zudem hatte der Alpenverein kritisiert, dass im Rahmen der Neubeschilderung einige Standorte ungünstig seien, weil zu stark Lawinen oder Stürmen ausgesetzt.

Risiko war angeblich bekannt

Nach Angaben Schädlers hatten sich vor Beginn der einheitlichen Beschilderung von Wanderwegen im Allgäu alle Beteiligten an einen Tisch gesetzt, darunter auch Vertreter der örtlichen Sektionen des Deutschen Alpenvereins (DAV). «Damals wusste man, dass es an hoch gelegenen Standorten mit dem Material der Schilder Probleme geben könne», erinnert sich Schädler. Aber alle hätten zugestimmt - auch die Vertreter des Alpenvereins. Schädler: «Jeder dieser Herren, die heute schimpfen, hat den Plan auf dem Tisch gehabt.»

Das gelte auch für die zum Teil kritisierten Standorte der Wegweiser. Diese seien ebenfalls mit den zuständigen Alpenvereins-Sektionen abgesprochen worden. Im übrigen sind nach Angaben Schädlers 18 von Alpenvereinen als defekt gemeldete Schilder innerhalb von zwei Tagen neu hergestellt worden. Zum Teil habe es aber Monate gedauert, bis diese von den DAV-Sektionen abgeholt und montiert wurden. Zehn davon lägen immer noch beim Schilderhersteller.

Zudem seien neue Materialien für die Hinweistafeln derzeit in der Erprobungsphase.

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