Förderzentrum
Sanierung: Agnes-Wyssach-Schule in Kempten wird umgebaut

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Mehrmals täglich bringt ein Schüler-Spülteam per Leiterwagen das benutzte Geschirr von der Mittagsbetreuung im Westflügel zum Spülen in den Hausmeistertrakt auf der anderen Seite des Gebäudes. Zustände, die Bernhard Dossenbach, Schulleiter der Agnes-Wyssach-Schule, bei der aktuellen Verbandsversammlung des Schulverbandes für das Sonderpädagogische Förderzentrum (Teilzentrum Kempten) anprangerte. So soll es nicht bleiben, war sich die Verbandsversammlung einig und versprach baldige Abhilfe: Ab Ostern soll mit entsprechenden Umbaumaßnahmen begonnen werden, damit ab dem neuen Schuljahr für die 120 bis 140 Mittagskinder eine ordentliche Mensa parat ist. Dann wird aus der bisherigen Aula die neue Mensa des Förderzentrums.

Rund 885.000 Euro werden die Umbauten der einzelnen Bereiche und die energetische Sanierung kosten, denn mit dem Umzug des bisherigen Mittagstisches vom Keller in die Aula ist es nicht getan.

Die beiden Räume der Schulsozialarbeiter, die jetzt an die Aula angrenzen, werden in die Mensa beziehungsweise in den Küchentrakt integriert. Das Essen selbst wird seit 2009 vom Förderzentrum St. Georg geliefert.

Die Schulsozialarbeiter bekommen neue Räume, und zwar im bisherigen Mobilen Sonderpädagogischen Dienst (MSD) im ersten Obergeschoss, erläuterte Birgitt Richter, Leiterin des Amtes für Kindertagesstätten, Schulen und Sport.

Neue Heimat für die 13 Lehrkräfte im Mobilen Sonderpädagogischen Dienst, die in den aktuell 22 Kooperationsklassen tätig sind, soll die ehemalige Hausmeisterwohnung sein. Die steht nämlich zurzeit leer.

Frei werden mit den ganzen Umzugsplänen auch die drei Kellerräume der bisherigen Mensa. Dort sollen künftig die Werkräume integriert werden.

Richter: 'Motorische Fähigkeiten sind vor allem bei den Schülern im Förderzentrum wichtig, denn viele gehen beruflich in eine handwerkliche Richtung.' Daher soll es auch ganz differenzierte Werkräume für allgemeines, technisches oder auch gewerbliches Werken geben.

Energetische Sanierung

Mit den ganzen Umbaumaßnahmen einher geht die Veränderung der Heizung. 'Der Nordtrakt wird energetisch saniert.' Dazu nannte Schulleiter Dossenbach ein Beispiel: 'In der Aula ist es immer recht kalt.

Vor einer Veranstaltung müssen wir zwei Nächte die Nachtabsenkung aufheben, um entsprechend angenehme Temperaturen zu erreichen.' die Absenkung müsse gar für die gesamte Schule aufgehoben werden, denn die Aula lasse sich nicht extra steuern.

Für diesen Teil der Sanierung kann die Stadt einen 'Energiekredit' zu null Prozent Zinsen für zehn Jahre bei einer Laufzeit von 20 Jahren nutzen. Richter sprach von einer Kredithöhe von in etwa 215.000 Euro. Der Rest, etwa 85.000 Euro für den energetischen Teil soll über einen klassischen Investitionskredit laufen.

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