Rund um die Uhr für die Gemeinde im Einsatz

Ronsberg | bs | Für seine Gemeinde würde Gerhard Kraus nach eigener Aussage 'rund um die Uhr' arbeiten, wenn es nötig ist. Seit dem Jahr 2002 ist der 49-Jährige nun schon Rathauschef des Marktes Ronsberg. Und ganz offenbar sind nicht nur die meisten Bürger Ronsbergs mit ihrem Bürgermeister zufrieden, auch die allermeisten Stimmberechtigten bei der Nominierungsveranstaltung Ende November waren mit Kraus einverstanden. Dort hatte sich die Bürgerliste aus CSU, SPD und Freien Wählern fast einstimmig auf Gerhard Kraus geeinigt. Nur ein Einziger stimmte mit 'Nein'.

Nur noch drei Wochen dauert es, bis in den meisten Ostallgäuer Gemeinden neue Bürgermeister gewählt werden. In einer kleinen Serie wollen wir die Kandidaten und die wichtigsten Fragen in den Gemeinden darstellen.

Gerhard Kraus hat in seiner sechsjährigen Amtszeit schon so einiges erlebt. So hatte Ronsberg im Jahr 2007 noch die größte Steuerkraft pro Kopf (siehe Infokasten) im ganzen Ostallgäu, im Jahr 2008 sieht das schon ganz anders aus: Ronsberg belegt nur noch einen der besseren Mittelfeldplätze in der Liste. Generell ist die finanzielle Lage des Marktes im Moment recht kritisch. Die Verschuldung lag Ende 2007 bei 3,2 Millionen Euro. Finanzieller Spielraum sei daher auch bis 2010 nicht gegeben, wie Kämmerin Martina Willer-Steiner bei der Besprechung des Haushaltes 2007 festgestellt hatte.

Gerhard Kraus flüchtet trotz allem nicht, sondern stellt sich der Aufgabe: 'Ich will Bürgermeister bleiben, weil es noch enorm viel zu tun gibt', sagt er. Außerdem wisse er, was zu tun ist und seine Ideen seien auch 'noch lange nicht erschöpft', meint der begeisterte Hobbymusiker.

Die wichtigsten Ziele

Seine Ziele für die Zukunft sind die Sicherung von Kindergarten und Grundschule, eine Verbesserung der Infrastruktur, eine Steigerung der Einwohnerzahl und auch der Attraktivität des Ortes und die Sicherung der Grundversorgung. Mit 'System, Weitblick, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit' will Gerhard Kraus die Probleme und Aufgaben in seiner Gemeinde angehen. Den 'nötigen Humor' will er dabei nach eigener Aussage aber auch nicht vermissen lassen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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