Betzigau
Rund um die Schule wird gebaut

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Die Betzigauer haben - derzeit zumindest - keinen Grund zu jammern: Die Gewerbesteuer sprudelt (noch), der Kindergarten ist voll und die Kunstwerkstatt Allgäu nach anfänglichen mageren Jahren auf Wachstumskurs. In einer kurzweiligen Präsentation im Bürgerzentrum Hirsch legte Rathauschef Roland Helfrich vor 50 Zuhörern dar, was die vergangenen Monate in Betzigau vorangebracht wurde.

l Steuerplus: Während andere Gemeinden jetzt schon über ein Minus beim Steueraufkommen klagen, fällt dieses Jahr in Betzigau laut Helfrich ein sattes Plus an. Mit 375 000 Euro hatte das Gemeindeoberhaupt gerechnet, jetzt werden es rund 600000. Für Euphorie bestehe jedoch kein Grund. «Wir sind finanziell in einer unsicheren Situation.»

l Kinder: Sowohl Einwohnerzahl (2783) als auch Geburten (21 im Jahr 2009) stagnieren. Dennoch investiert die Gemeinde in Spielplätze und auch in ein Kinderhaus. Das wurde für 615000 Euro (staatlicher Zuschuss 345000) vergrößert, um eine Krippe einbauen zu können. Maximal 15 Kleine können dort betreut werden. Der Zuspruch sei enorm. Auch Kindergarten und Hort würden gut angenommen.

l Baumaßnahmen: Die Gemeinde steckt Geld in Sanierungsmaßnahmen an der Schule, unter anderem wird das Flachdach repariert und ein Wärmedämm-Verbundsystem eingebaut. Geld aus dem Konjunkturprogramm des Bundes fließt voraussichtlich auch in eine Pelletheizung und ein Blockheizkraftwerk an der Schule, das die Ölheizung ersetzen soll. In diesem Zusammenhang soll auch ein Nahwärmenetz gebaut werden, an das eventuell das Pfarrzentrum sowie Anlieger im Stuibenweg und in der Duracher Straße anschließen können. Es gebe zudem Überlegungen, das Schuldach mit einer Fotovoltaikanlage zu bestücken. Eine Entscheidung darüber soll bei der nächsten Gemeinderatssitzung getroffen werden.

l Turnhalle: Die Erweiterung der Turnhalle kostet viel Geld: 1,83 Millionen Euro. «Das hat im Vorfeld für viel Diskussionsstoff gesorgt.» Helfrich erinnerte daran, dass auch zwei Schützenvereine im Bau untergebracht werden sowie die Kegelbahn samt Gastronomie, was alleine 550 000 Euro koste. Im Außenbereich soll nach Fertigstellung der Halle ein Beachvolleyballfeld angelegt werden.

l Breitbandversorgung: Betzigau wartet auf ein Angebot, um noch mehr Einwohner mit schnellem Internet versorgen zu können - bis jetzt allerdings vergeblich. Helfrich möchte - wenn bezahlbar - in Glasfaserkabel am Ort investieren.

l Kunstwerkstatt: In der «Kunstwerkstatt Allgäu», wie sie neuerdings heißt, werden nächstes Jahr 60 Kurse angeboten, 92 Voranmeldungen gebe es bereits. Der Kurs des Malers Peter Casagrande sei sofort ausgebucht gewesen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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