Umweltschutz
Rufen Kempten und das Oberallgäu den Klimanotstand aus?

Die Proteste der "Fridays for Future"-Bewegung scheinen zum Nachdenken anzuregen. In Kempten und dem Oberallgäu wird über die Ausrufung eines Klimanotstands diskutiert.
  • Die Proteste der "Fridays for Future"-Bewegung scheinen zum Nachdenken anzuregen. In Kempten und dem Oberallgäu wird über die Ausrufung eines Klimanotstands diskutiert.
  • Foto: Stephanie Eßer
  • hochgeladen von Pia Jakob

Die Stadt Konstanz hat Anfang Mai den Klimanotstand ausgerufen. Nun liegt ein entsprechender Antrag auch der Stadt Kempten und dem Landkreis Oberallgäu vor. Initiatoren sind der Kemptener ÖDP-Stadtrat und Vorsitzende der ÖDP Oberallgäu Michael Hofer sowie dessen Stellvertreter Michael Finger. Während aus Sicht von Landrat Anton Klotz (CSU) nichts gegen eine Ausrufung spricht, äußert sich Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle (CSU) zurückhaltender.

Hofer und Finger schreiben in ihrem Antrag, dass mit dem Begriff „Klimanotstand“ zwar kein Notstand im rechtlichen Sinne gemeint sei. „Durch die Ausrufung wird der Landkreis den Klimawandel aber als akute Bedrohung anerkennen und die Eindämmung der Klimakrise zur Aufgabe von höchster Priorität erklären.“ Gleiches gilt für die Stadt Kempten. Würde dem Antrag zugestimmt, würden künftig bei allen Entscheidungen die Auswirkungen auf das Klima berücksichtigt. Konkret heißt das, dass sämtliche Beschlussvorlagen für Rats-, Ausschuss- und Beiratssitzungen klimafreundliche Lösungen beinhalten würden.

Was Landrat und Oberbürgermeister dazu sagen, erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 05.06.2019.

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