Gedenktag
Rückblick in Kaufbeuren auf das Schaffen von Adolph Kolping

Die Kolpingfamilie Kaufbeuren feierte ihren Kolpinggedenktag. Zuvor fand eine Messe, zelebriert von Stadtpfarrer Thomas Renftle und Präses Adolf Nießner, in der Kirche Heilige Familie statt. Vorsitzender Klaus Höpp ging in seiner Ansprache auf das Leben von Adolph Kolping ein, dessen Geburtstag sich am Gedenktag zum 200. Mal jährte.

Er zitierte Kolping und meinte unter anderem: 'Das Christentum ist nicht bloß für die Kirche und für die Betkammern, sondern für das ganze Leben.' Dafür erhielt er großen Beifall. Selbst der Kirche habe Kolping einen Spiegel vorgehalten.

'Wir sind der festen Überzeugung, dass ein christlich-sozialer Fehler dadurch geschehen ist, dass man sich zurzeit entweder gar nicht oder doch in ganz verkehrter Weise um die Arbeiter bemüht hat', brachte es Klaus Höpp auf den Punkt.

Nach einer Rückschau auf die 20-jährige Partnerschaft der Kolpingfamilien Kaufbeuren und Szombathely wurde von Präses Adolf Nießner der verstorbenen Mitglieder gedacht. Im Anschluss daran wurden Theresa Maier, Monika Hartmannsberger, Brigitte und Gerhard Kreis sowie Johanna und Franz Rotter für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Guido Zeller ist sogar schon seit 65 Jahren dabei. Des Weiteren wurde Daniel Herrmann neu in die Kolpingfamilie aufgenommen.

Für die 'Kaufbeuren-aktiv Medaille' in Gold bekamen Anton Heider und Herbert Springer großen Applaus. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde der Kolpinggedenktag beendet.

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