Versammlung I
Rückblick auf das Jubiläumsjahr des Musikvereins Frohsinn

Viel zu erledigen galt es bei der Jahresversammlung des Musikvereins Frohsinn Lindenberg im Schützenheim. Neben einem Rückblick auf die Verleihung der Pro-Musica-Plakette und das 53. Bezirksmusikfest im vergangenen Jahr standen auch noch eine Satzungsänderung und Neuwahlen auf der Tagesordnung.

Als «unvergessliches Erlebnis» bezeichnete Vorsitzender Robert Pöschl den Verlauf des 53. Bezirksmusikfestes in Lindenberg. Mit insgesamt 47 Musikkapellen bei den Wertungsspielen, einem farbenfrohen Festumzug mit 100 Zugnummern bei strahlendem Sonnenschein und einem fünftägigen Zeltbetrieb mit mehreren tausend Besuchern sei man an der Grenze des Machbaren gewesen. «Die Herausforderungen konnten nur durch einen großartigen Zusammenhalt im Ort gemeistert werden», sagte Pöschl. Insgesamt 350 freiwillige Helfer packten bei dem Großereignis mit an. Für diesen starken Rückhalt dankte der Vorsitzende.

Zudem gab er einen Ausblick auf die kommenden Jahre, die von der Begeisterung aus dem Jubiläumsjahr 2010 getragen sein sollten. Künftige Schwerpunkte werden besonders auf die Weiterentwicklung der Musikkapelle, den Ausbau der Proberäume und bei der Jugendausbildung gelegt.

Lückenloser Nachweis

Dankbar blickte der Verein auch auf die Verleihung der Pro-Musica-Plakette durch den Bundespräsidenten zurück. Die höchste staatliche Auszeichnung für Musikvereine konnte mit einem lückenlosen Nachweis über 100 Jahre Blasmusiktradition in Lindenberg erfolgreich beantragt werden.

Schriftführer Michael Reichart leitete die zweijährigen Arbeiten dazu und übergab dem Verein eine über 1100 Seiten umfassende gebundene Chronik mit dem Titel «100 Jahre Blasmusik in Lindenberg». «Die Chronik wird einen Ehrenplatz im Vereinsheim einnehmen», betonte Pöschl.

Den Bericht der Dirigentin Diana Brandmair, die beruflich verhindert war, las Melanie Tahedl vor. Die musikalische Leiterin bezeichnete die Arbeit mit der Kapelle als intensiv und erfolgreich. Im Jubiläumsjahr seien mit einem Festakt, einer Kirchbergserenade und einem Kirchenkonzert musikalische Glanzpunkte gesetzt worden.

Von einer positiven Entwicklung berichtete Kassiererin Romana Haug. Auch in finanzieller Hinsicht sei das Jubiläumsjahr eine große Hürde gewesen, die jedoch gut bewältigt wurde. Nach den Berichten sprach die Versammlung auf Vorschlag der Kassenprüferinnen Manuela Herz und Daniela Wachter einstimmig die Entlastung des Vorstands aus.

Im Anschluss stellte Pöschl den Anwesenden die notwendige Satzungsänderung mit Hilfe einer Präsentation vor. Der bisherige Satzungstext aus dem Jahr 1990 bedurfte aus formellen und inhaltlichen Aspekten einer Neufassung. Die Anwesenden stimmten den über 30 Änderungspunkten einstimmig zu.

In den Grußworten sprachen Bürgermeister Josef Schweinberger, Dekan Reinhold Lappat sowie Veteranenvorsitzender Wolfgang Lösel ihren Dank und ihre Anerkennung für den Musikverein aus. Stadtpfarrer Lappat brachte es mit den Worten «Gut, dass ihr einfach immer da seid» auf den Punkt.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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