Obergünzburg
Rudolphs «Reise» soll Platz aufwerten

Ob Wellensäule aus bayerischem Muschelkalk, Natursteinstelen aus Calanca-Gneis oder ein Wasserlauf mit einem Bootskörper aus Granit. Der Marktgemeinderat Obergünzburg hatte die Qual der Wahl. Gemeinsam mit den beiden Unterstützern des Projektes und ehemaligen Mitgliedern dieses Gremiums, Harald Drutzel und Hermann Knauer, wurden die Ideen aus dem Wettbewerb für einen Brunnen auf der Fläche vor dem Heimatmuseum und der Südseesammlung ausgewertet und erörtert. Schließlich entschied sich der Rat für das Modell «Reise» von Hermann Rudolph.

Kinder sollen planschen können

Die von den Steinmetzen Rudolph und Arnold Kieweg aus Obergünzburg sowie von Karl Maurer aus Günzach eingereichten Modelle sollten eine Vielzahl von Vorgaben erfüllen. Bei fließendem Wasser - an dem auch Kinder planschen können - sollte das Bauwerk auch als Sitzgelegenheit dienen und rundherum frei zugänglich sein. Es wurde auf die Verwendung von europäischem Steinmaterial Wert gelegt, das sich in die bauliche Umgebung einfügt. Insgesamt sollte es sich dabei um eine Gestaltung handeln, die die Aufenthaltsqualität auf dem Museumsvorplatz erheblich verbessert.

Rudolphs Modell «Reise», ein stilisierter Bootskörper, soll das Transportmittel symbolisieren, mit dem die einzelnen Objekte und Exponate von den Inseln in der Südsee nach Norddeutschland und anschließend ins Allgäu gebracht wurden. Der im Gerinne nicht gerade ausgeführte Wasserlauf stehe für den langen Seeweg, der zumindest in der damaligen Zeit selten gerade verlaufen sei, so Hermann Rudolph in seiner Vorstellung.

Verwendet werden soll Calanca-Gneis aus Graubünden und Epprechtstein-Granit aus dem Fichtelgebirge. «Wir haben uns die Auswahl nicht einfach gemacht», so Bürgermeister Lars Leveringhaus, «denn die Vorschläge waren ausgezeichnet. Jeder Entwurf hätte eine Realisierung verdient.

» Es ist nunmehr beabsichtigt, die Ausführungsplanung des gesamten Museumsareals in der nächsten turnusgemäßen Gemeinderatssitzung zu beschließen, damit die gesamte Maßnahme, so wie von den Förderrichtlinien des Konjunkturpaketes II vorgesehen, im nächsten Jahr umgesetzt werden kann.

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