Betriebe gesperrt
Rinder-TBC: Erreger auf neun Höfen in Vorarlberg

Bis jetzt ist in neun Vorarlberger Landwirtschaftsbetrieben der TBC-Erreger bei Rindern nachgewiesen worden. Neben diesen Betrieben sind derzeit 24 weitere ebenfalls gesperrt. Dort verliefen TBC-Tests zwar negativ, die betroffenen Höfe gelten aber als 'Kontaktbetriebe'.

Damit sie wieder für den Viehverkehr freigegeben werden können, müsse wegen der langen Inkubationszeit bei TBC noch eine zweite negative Untersuchung abgewartet werden, erklärte Landesveterinär Norbert Greber. Eine TBC-Infektion kann sehr langsam verlaufen.

Deshalb müssen laut Rinder-TBC-Verordnung auch Betriebe gesperrt werden, die in der Vergangenheit Kontakt mit einem Betrieb hatten, auf dem der Erreger nachgewiesen wird. Ist es offene TBC, so betrifft das alle jene Betriebe, die in den letzten sechs Monaten direkten Kontakt hatten. Auf einem Betrieb in Klostertal (etwa 20 Kilometer südlich des Kleinwalsertales) wurde kürzlich der ganze Bestand gekeult.

Von einer Sperre sind nun auch sämtliche Alpkühe betroffen, die im vorigen Sommer mit Tieren dieses Betriebes zusammen auf einer Melkalpe waren. Das sind rund 100 Milchkühe in 18 Beständen, wovon 15 in Vorarlberg und drei in Tirol liegen. Alle diese Milchkühe sind bereits einmal mit negativem Befund auf TBC untersucht worden. Aber erst nach einer zweiten negativen Untersuchung, die aufgrund der Fristen erst am 12. März stattfinden kann, können sie wieder als TBC-frei gelten.

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