Streit
Riesenkrach nach großem Felssturz am Vilsalpsees

Am 7. November 2012 donnerten aus einer Felswand oberhalb des Vilsalpsees bei Tannheim (Tirol) rund 100.000 Kubikmeter Gestein hinab - einer der größten Felsstürze, die es je gab in Tirol. Die Steinmassen sorgten indes nicht nur für Umwälzungen in der Natur. Im Tannheimer Tal streiten nun Gemeinde und eine Bürgerinitiative darüber, wie die Folgen des Bergsturzes in dem Naturschutzgebiet am besten zu bewältigen sind.

Die Steinlawine walzte auf einer Länge von etwa 300 Metern den Bergwald nieder und verschüttete teils meterhoch einen Weg am Ostufer des Sees. Eben dieser ist Teil des beliebten Rundwanderwegs (rund 1000 Besucher an Spitzentagen) um den Vilsalpsee. Zudem diente er als Zufahrt für zwei Alpen, die Landsberger Hütte und einem Kraftwerk.

Doch muss das Gebiet, wo die Gesteinsmassen niedergingen, vermutlich dauerhaft gesperrt bleiben. Denn nach Einschätzung von Experten der Landesgeologie in Innsbruck ist der Berg noch immer in Bewegung. Die Gemeinde will daher noch heuer auf der Westseite des Sees eine Ersatzfahrstraße anlegen, wo es bislang nur einen Fußweg gab - Diesen Ausbau will eine Bürgerinitiative jedoch verhindern.

Hintergründe und Argumente für und gegen eine Ersatzfahrstraße lesen Sie in der Allgäuer Zeitung vom 27.04.2013 (Seite 25).

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Allgäuer Zeitung aus Kempten

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