Rettungsdienst
Rettungszweckverband Allgäu kürzt Stundenkontingent für Krankentransporte

Muss ein Skifahrer mit gebrochenem Finger an der Talstation künftig länger warten, bis er ins Krankenhaus kommt? Die Befürchtung ist nicht aus der Luft gegriffen.

Denn so ein Krankentransport ist nur möglich, wenn dafür ein Wagen frei ist. Doch der Rettungszweckverband Allgäu hat beschlossen, nächstes Jahr 3.600 Vorhaltestunden zu streichen. Das ist die Zeit, die Fahrer insgesamt weniger für den Transport von Kranken bereitstehen. Das hat nichts mit Rettungseinsätzen bei Notfällen zu tun.

Die Reduzierung basiert auf einem Gutachten, das das Institut für Notfallmedizin im Auftrag von Freistaat und Krankenkassen erstellt hat.

Mehr zum Thema und einen Infokasten über die Wartezeiten bei Krankentransporten im Oberallgäu finden Sie in der Allgäuer Zeitung (Kempten) vom 29.11.2014 (Seite 38).

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