Rettungsschwimmer gesucht

Nesselwang/Wald | hh | Seit 75 Jahren gibt es die Ortsgruppe Nesselwang der Wasserwacht. Im vergangenen Jahr leisteten ihre Mitglieder zusammen mit dem Stützpunkt Wald weit über 1000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Aber der Gruppe fehlen aktive Rettungsschwimmer. Deshalb muss der Wachdienst reduziert werden.

Nur 16 Aktive

Bekannt wurde das bei der Jahresversammlung im Hotel Alpspitz. Knapp 20 Mitglieder begrüßte hierzu Vorsitzender Michael Ebenhoch. Die Gruppe zählt derzeit 206 Mitglieder, wobei nur 16 Mitglieder aktiv im Wachdienst am Attlesee sind.

Ebenhoch blickte auf die Aktivitäten der vergangenen Saison zurück. So auf das Kreiswasserwachtschwimmen der Jugend, den Schwimmkurs im Februar unter der Leitung von Christian Steidle und die Rettungsvorführung beim Tag der offenen Tür im Alpspitz-Bade-Center. Ein Ausflug führte die Mitglieder ins benachbarte Tirol.

Christian Thanner, der technische Leiter der Ortsgruppe, berichtete über die ehrenamtlich geleisteten Stunden der 16 aktiven Rettungsschwimmer und -schwimmerinnen. 'Leider musste in der vergangenen Badesaison auch eine Totenbergung am Attlesee verzeichnet werden', sagte er.

606 Wachstunden geleistet

Gelobt wurde die gute Zusammenarbeit mit den Schnelleinsatzgruppen, der Polizei und dem Rettungsdienst. 606 Wachstunden wurde im abgelaufenen Jahr am Attlesee geleistet. Aufgrund der geringen Anzahl der Aktiven muss 2008 die Anzahl der Wachtage reduziert werden. So wird nur noch am Sonntag und in den Sommerferien zusätzlich am Samstag die Wachstation am Attlesee besetzt sein.

Kassier Thomas Gschwend legte einen positiven Kassenbericht vor. Jugendleiterin Andrea Hartmann berichtete von den Aktivitäten des Nachwuchses. Beim Kreisjugendwettbewerb belegten die zwei Jugendmannschaften gute Plätze.

Der Stützpunktleiter der Wachstation Wald, Christian Steidle, berichtete über die fast 500 Wachstunden, die im Sommer am Walder Weiher geleistet wurden. Die weiteren geleisteten, ehrenamtlichen Stunden entfielen auf das Weiherfest und die Teilnahme an der Aktion 'Sauberes Ostallgäu'.

Neues Einsatzboot geplant

Ortsgruppenleiter Michael Ebenhoch blickte in die Zukunft. '2008 steht unser 75-jähriges Bestehen an. Wir sind meines Wissens nach die älteste Ortsgruppe im Kreis Ostallgäu.' Der Kauf eines neuen Einsatzbootes ist geplant. Ebenhoch dankte dem scheidenden Betriebsleiter des Alpspitz-Bade-Centers, Helmut Unterreiner, für die Unterstützung. Angefangen von den Trainingsmöglichkeiten und bis zur Durchführung des Schwimmkurses.

Der Förderverein

Herbert Höllisch, der Vorsitzende des Fördervereins, berichtete über das Seefest, zu dem mehrere hundert Besucher gekommen waren. Ein Pater des Franziskanerklosters Füssen hielt die Feldmesse, die vom Männerchor und den Alphornbläsern mitgestaltet wurde. Positives über die Finanzen berichtete Kassier Thomas Gschwend.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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