Oberallgäu
Resolution: Hilfen für Bauern gefordert

Die Agrar- und Holzmärkte sind von den aktuellen Turbulenzen und Kapriolen der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht verschont geblieben. Der Preisverfall der letzten Monate sei vor allem bei Milch, Getreide und Fleisch gewaltig gewesen, betont Alfred Enderle, Oberallgäuer Kreisobmann im Bayerischen Bauernverband (BBV) in einer Pressemitteilung.

Auch hätten die Kostenbelastungen im vergangenen Jahr stark zugenommen, heißt es weiter. Enderle: «Das können wir nicht länger hinnehmen.» Deshalb hat er gemeinsam mit rund 140 Kreisobmännern bei der Frühjahrstagung des Bayerischen Bauernverbandes in Herrsching eine Resolution ausgearbeitet. Gefordert werden auch spürbare Kostenentlastungen sowie Konjunktur- und Hilfsmaßnahmen und die Beseitigung der Wettbewerbsnachteile bei der Agrardieselregelung. «Es kann nicht sein, dass in Frankreich der Steuersatz für Agrardiesel bei 0,7 Cent je Liter liegt und deutsche Bauern durchschnittlich 40 Cent für den Liter bezahlen.» Für einen Betrieb mit rund 30 Hektar im Landkreis Oberallgäu bedeute dies jährlich einen Kostennachteil von rund 1500 Euro, rechnet Enderle vor.

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