Kaufbeuren
Religionskunde statt Religionsunterricht

Auch das Thema Religion an Schulen wurde bei unserem Redaktionsgespräch angesprochen. «Ich reiße keine Kreuze von der Wand, das wäre kulturlos», meinte die Spitzenpolitikerin der Linken. «Aber ich würde in Berlin auch keins in einer Schule aufhängen.» Denn dort kämen die Schüler aus den unterschiedlichsten Kulturen, das würde vielen nichts sagen.

«Allerdings sind wir gegen Religionsunterricht - außer natürlich an konfessionellen Schulen», so die Bundestags-Vizepräsidentin. «Wir sind für Religionskunde. Die Kinder sollen lernen und wissen, warum zum Beispiel ihr Nachbar fastet.»

Für den Kaufbeurer Paul Meichelböck, Direktkandidat der Linken für die Bundestagswahlen, dürfe man aus dem Christentum «keine Staatsreligion machen». Er sei aber evangelischer Christ. Und als solcher habe er mit einem Kreuz im Klassenraum auch kein Problem.

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