Unterthingau
Rektor Hengge: «Ihr wart die Besten»

Mit einem riesigen Kompliment verabschiedete Rektor Ottmar Hengge die Abschlussklassen der Hauptschule Unterthingau: «Ihr wart die Besten, die ich in den neun Jahren meines Dienstes in Unterthingau erlebt habe». Hengge bezeichnete die Schülerinnen und Schüler als «gewissenhaft und fleißig», viele hätten Verantwortung übernommen und getragen: «Die Lehrerschaft ist stolz auf Euch». Alle 33 bestanden den Hauptschulabschluss, 25 davon erzielten sogar den Qualifizierenden Abschluss. Es gab viele schöne Erlebnisse - und einige davon brachte Hengge in Erinnerung.

Wie der Schulleiter voll Freude verkündete, erreichte die Werkgruppe im schwäbischen Vergleich mit ihrem Holz-Zug den zweiten Platz. Als beste Schülerinnen und Schüler wurden Anna Hoffmann, Tanja Holderied, Elisabeth Fahrni und Bastian Vetter ausgezeichnet.

«Ein Meilenstein des Lebens»

Pater Jakob und Elvira Vogt deuteten das Kreuz als das zentrale christliche Symbol. Die Jugendlichen erreichten nunmehr einen weiteren «Meilenstein ihres Lebens», den sie nun selbst in die Hand nehmen und gestalten müssten. Bekanntlich führen viele Wege zum Ziel. Wichtig sei, dass sie zu Gott führten, meinte der Geistliche.

Bürgermeisterin Thea Barnsteiner (Görisried) wies darauf hin, dass es nicht nur gerade Wege geben werde. Oft sind Lehr- oder weiterführende Stellen Mangelware, oft müsste man weiter auf Schulen gehen, bis sich eine Lehrstelle ergebe. Oder der Traumberuf entpuppe sich nicht als solcher. Wichtig sei daher, niemals aufzugeben, so Barnsteiner. Elternbeiratsvorsitzende Monika Hilscher betonte, dass Lernen niemals zu Ende sei. Und das Fragen sei wichtig: «Fragt nach dem Warum?». Die Jugendlichen sollten das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Genießen herausfinden, sagte Hilscher, «dann habt ihr ein erfülltes Leben».

«Keiner wurde ausgeschlossen»

Die Leiter der Abschlussklassen, Karin Krause und Hans Heinlein, dankten den Schülern dafür, dass bei der «Wert-Erziehung» alle mitmachten und keiner ausgeschlossen wurde». Den Eltern galt ein Danke für das «Grundvertrauen», das sie ihren Kindern mitgaben, denn «das nützte Schule und Schülern». Eine kleine Auswahl von Bildern, die bei nichtschulischen Veranstaltungen aufgenommen wurden, sorgten für Erheiterung. Ein Dank galt auch dem Schulweghelfer Patrick Linek, «auf den immer Verlass war».

In launigen Worten blickten die Schulsprecher Anna Hoffmann und Bastian Vetter auf die Schulzeit zurück.

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