Marktoberdorf
«Regular oder goofy?»

Mit Ausdrücken wie «Ollie», «regular» oder «goofy» kann der Laie nicht anfangen. Aufklärung gab es da beim Skate Contest am Schulzentrum in Marktoberdorf. Die jugendlichen Sportler zeigten mit ihren Boards und Blades, was sich dahinter verbirgt.

Ganz lässig präsentierten sich die Teilnehmer am Skate Platz, wobei die passende Musik nicht fehlen durfte. Martin Köhler und Max Kinker jun. veranstalteten, mit Hilfe von zahlreichen Sponsoren, bereits zum vierten Mal diesen Wettbewerb. Rund 30 Personen waren der Einladung gefolgt. Darunter waren Jugendliche beispielsweise aus Kempten, Kaufbeuren, Lechbruck, Füssen und Pfronten vertreten. Auch an Zuschauern jeden Alters mangelte es nicht. Nach einem gemeinsamen Warmfahren der beiden Altersgruppen - «Junioren bis 16 Jahre» und «Senioren ab 16 Jahre» - hatte jeder Starter 45 Sekunden Zeit für seinen Run und einem anschließenden «Last Trick» (letzter Trick).

Basti Prestele (14) aus Bidingen verfolgte die Runs ganz genau. «Ich schau auf die Tricks und wie schön sie es machen», erzählte er. Vor jedem Run wurden die Teilnehmer von den Judges (Punktrichter) gefragt: «Regular oder goofy?» «Regular» bedeutet, dass der Fahrer mit dem linken Fuß nach vorne auf seinem Skateboard steht, bei «goofy» ist es umgekehrt. Der Basistrick des modernen Skateboardens ist der Ollie, bei dem der Skater mit seinem Board ganz normal hochspringt.

«Es ist einfach witzig anzusehen. Man hat viele Freunde, die mitfahren und sich im Laufe der Jahre immer wieder verbessern», hatte die ehemalige Skaterin Franziska Schredl (18) aus Marktoberdorf sichtlich Spaß beim Anfeuern.

Doch musste der Contest nach zunächst schönem Wetter sehr verkürzt werden. «Weil es zu regnen begann, mussten wir die Qualifikationsruns bereits als Finale werten und vor den Disziplinen Blader, Mini Ramp und Best Trick aus Sicherheitsgründen leider abbrechen», erklärte Kinker.

Pokale auch fürs Publikum

Die Siegerehrung fand dennoch statt. Die Preise für die abgesagten Disziplinen wurden kurzerhand ans Publikum verteilt. Bei den Junioren schaffte es Martin Paulsteiner aus Seeg auf Platz eins, bei den Senioren war es Max Kinker jun.

Eventuell soll der Contest wegen der Verkürzung in diesem Jahr noch einmal stattfinden. Tobias Hantsch (19) aus Lechbruck, der mit einem coolen Run beeindruckte, meinte: «Es ist gut organisiert. Beim nächsten Mal bin ich bestimmt wieder dabei.»

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