Nesselwang
Regionale Stärken und spektakuläre Stunts

Von der Tracht bis zum Sportartikel, vom Cabrio bis zur Kosmetik, von Haustechnik bis DSL-Anschluss: Die Nesselwanger Herbstmesse präsentierte am Wochenende wieder einen vielfältigen Querschnitt durch die Leistungsfähigkeit heimischer Firmen. 40 Aussteller präsentierten sich in Alpspsitzhalle und Freigelände, auch ein Rahmenprogramm mit teils waghalsigen Vorführungen (etwa ein Auto-Crash) gehörte dazu.

Beste Stimmung herrschte beim Eröffnungsrundgang: Bürgermeister Franz Erhart, Organisator Edmund Martin und weitere Honoratioren nahmen sich viel Zeit, scherzten mit den Ausstellern und waren voll des Lobes über die Präsentation. «Ohne motivierte Aussteller gibt es so etwas nicht», lobte Erhart in seiner Eröffnungsrede und fügte hinzu: «Unsere Messen haben für Nesselwang seit 1991 einen gewissen Status.» Böten sie doch die beste Gelegenheit für Handwerk, Dienstleister und Handel, sich der Region zu präsentieren.

Zuvor hatte Organisator Edmund Martin allen Mitstreitern Respekt für ihr Engagement gezollt.

Reinhard Gschwend, der an beiden Tagen als Moderator über Aussteller, Produkte und Programm informierte, war sicher, «dass in diesem Rahmen Kontakte gefördert werden und ein reger Austausch zwischen Besuchern und Ausstellern stattfinden kann». Aussteller aus Pfronten, Wertach, Eisenberg und Füssen seien eine Bereicherung für die Messe.

So konnten sich die Besucher über Trachten und Sportmode, Kosmetik und Schlafsysteme, Autos, Finanzen und Immobilien, über Haustechnik und Dämmsysteme informieren und kräftig am Glücksrad drehen. Erstaunt verfolgten die Besucher den wie von Geisterhand geführten Rasenmäher und waren verblüfft ob der vielen Schmutzpartikel, die sich im Wasser eines innovativen Staubsaugers fanden.

Die «Kracher» fanden im Außenbereich statt. Hier verarbeitete ein Forstbetrieb in beeindruckender Weise Holz. Die Firma Schlichtling ließ spektakulär ein Auto abstürzen, das von der Feuerwehr als Anschauungsobjekt für die Bergung Verletzter genutzt wurde. Dominik Csauth präsentierte zudem auf nassem Asphalt ein riskantes Stunt-Riding. Der Ebenhofener, der früher Trial fuhr, bewies damit, dass er mit seinem Können zurecht bei Europameisterschaften vertreten ist.

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