Raumnot soll 2010 ein Ende haben

Lindenberg | ver | Die Erweiterung der Lindenberger Realschule soll spätestens im Jahr 2010 abgeschlossen sein: Dies sagt Kreiskämmerer Josef Nuffer mit Blick auf den Haushaltsentwurf 2008. Die Schule soll zudem auch aus energetischer Sicht auf Vordermann gebracht werden und eine Wärmedammung erhalten.

Der Anbau soll laut Nuffer auf der Ostseite des Schulgebäudes entstehen. Geplant sei, dass der Bau drei Stockwerke umfasst, in denen insgesamt sechs neue Zimmer mit unterm Strich rund 400 Quadratmetern Nutzfläche entstehen. Die geschätzten Kosten liegen laut Nuffer bei 1,2 Millionen Euro. Startschuss für die Bauarbeiten soll im Jahr 2009 sein und spätestens 2010 solle die Erweiterung abgeschlossen sein. Bis dahin sollen die Container als Klassenzimmer dienen.

Die Kosten verteilen sich wie folgt: In diesem Jahr sind laut Nuffer 50 000 Euro für die Planungsvorbereitung einkalkuliert, der Löwenanteil folgt im Jahr 2009 mit 850 000 Euro und 2010 sollen 300 000 Euro bereitgestellt werden. Nuffer betont, dass sich im Zeitplan noch Verschiebungen ergeben könnten. Bereits in diesem Jahr will der Kreis nach seinen Worten aber den 'Vollwärmeschutz' an der Schule in Angriff nehmen. Dabei handelt es sich um eine Fassadendämmung.

700 000 Euro will der Kreis dafür ausgeben. Im kommenden Jahr sollen diese Arbeiten Nuffer zufolge fortgesetzt werden. 'Ich gehe davon aus, dass wir 2009 nochmal einen ähnlichen Betrag zur Verfügung stellen werden. Spätestens 2010 soll die Schule mit Anbau und vernünftiger Wärmedämmung dastehen.'

'Ich bin sehr froh darüber, dass der Anbau in Angriff genommen wird', sagt Schulleiter Anton Hartmann. Auch dass in der Politik das Problem endlich erkannt werde, stimmt ihn positiv: 'Ich hatte den Eindruck, dass es zuvor jahrelang nicht wahrgenommen wurde.'

Der Schulleiter sagt aber auch, dass mit der Erweiterung lediglich das 'absolute Soll erfüllt' werde - die Fachraumproblematik werde damit noch nicht gelöst. So wird die Schule laut Hartmann trotz der sechs weiteren Räume wohl auch künftig Zimmer wie den Computerraum oder den Physikübungssaal als Klassenzimmer verwenden müssen. Zudem glaubt der Rektor, dass mit einer Herabsenkung der Klassenleitzahlen zu rechnen ist und damit künftig mehr Klassen für die gleiche Anzahl Schüler gebildet werden. 'Die Oberschranken der Klassen sind bei uns sehr hoch.' Dies sei dem Kultusminsterium schon lange ein Dorn im Auge. Zuletzt sagt Hartmann zum geplanten Anbau: 'Es ist nicht der Optimalzustand, aber wir können damit leben.'

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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