Börwang / Morizes
Rang sieben verteidigen

Mit einem siebten Rang beim vierten WM-Grand Prix verteidigte Langbahn-WM-Neuling Richard Speiser aus Börwang) zuletzt Platz sieben in der Gesamtwertung. Der 22-jährige Motorsportler haderte mit dem Schicksal: «Ein paar Punkte mehr wären drin gewesen.» Nun startet Speiser nach dem WM-Finale am Samstag in Vechta am Sonntag im oberschwäbischen Wolfegg.

Zuletzt viel Boden gutgemacht

WM-Rang sieben ist es auch, den neben Speiser noch mehr Fahrer der Langbahn-WM im Visier haben: Er berechtigt zur direkten Qualifikation für die WM 2010 und erspart den Fahrern den mühsamen Gang durch die Qualifikation, die ebenfalls noch einmal die Chance auf WM-Luft im kommenden Jahr bietet.

Durch eine Verletzung zu Saisonbeginn musste Speiser auf den ersten Grand Prix verzichten. Mit Rang vier in Marmande und Platz drei in Herxheim machte Speiser in seinem ersten WM-Jahr erstaunlich Boden gut, doch: «All das hilft nichts. Es gilt weiter zu punkten, um am Ende unter den Top Sieben zu sein.»

Um so mehr ärgerte sich der junge Börwanger, dass es in Morizes/Frankreich zuletzt nicht von Beginn an so lief, wie er es sich vorgestellt hatte: «Wir hatten im Training eine super Abstimmung gefunden. Das Problem war: Die Bahn war bis zum Rennen wieder komplett anders.» Bis zum dritten Lauf dauerte es, bis er die Lage wieder im Griff hatte. Mit einem vierten, zwei dritten und einem zweiten Platz und zwölf Punkte schaffte Speiser den Einzug ins Halbfinale, wo er ausschied.

Nun hat Speiser noch die Chance, beim WM-Finale am Samstag in Vechta die nötigen Punkte zu holen, um Rang sieben zu verteidigen. 55 Zähler stehen derzeit auf seinem Konto. Rekord-Weltmeister Gerd Riss aus Bad Wurzach führt das Klassement uneinholbar mit 101 Punkten an. «Hinter ihm liegt das Feld eng zusammen. Alles kann noch geschehen,» so Speiser.

Er liegt elf Zähler hinter dem Zweiten. Die Bahn in Vechta kennt der Börwanger von früher: «Es ist eine schöne und große Speedwaybahn. Ich denke, sie sollte mir liegen.»

Einheimischen Fans was zeigen

Speiser freut sich schon auf das Grasbahnrennen in Wolfegg. «Es ist in diesem Jahr mein Heimrennen.» Und gerade für Wolfegg gilt: «Vor den heimischen Fans will man schließlich zeigen, was man kann.»

Das Rennen in Wolfegg wird am 13. September um 13.30 Uhr gestartet. Trainingsbeginn ist 9.30 Uhr. Weitere Infos: www.rennen-wolfegg.de

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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