Pforzen
Räte diskutieren über Bodenbelag

Der Bodenbelag der künftigen Aula der Grundschule Pforzen war Thema bei der jüngsten Gemeinderatssitzung. Architekt Günther Helmschrott stellte seinen Entwurf vor. Demnach will er den Boden der bisherigen Pausenhalle mit einer Fliese aus grauem Feinstein mit rutschhemmender Wirkung belegen. Für den Schwingboden der angrenzenden Aula hat er Industrie-Eichenparkett vorgesehen. Wie berichtet hat die neue Aula mit ihrer Außenwand aus Glas und zwei Türen die Form eines Viertelkreises.

Entlang der gläsernen Außenseite sollte nach Vorstellung des Planers ein 1,7 Meter breiter Streifen mit den grauen Fliesen belegt werden. In der Diskussion ging es darum, ob gestalterischen oder praktischen Erwägungen der Vorzug gegeben werden sollte. Anton Demmler sagte, er kenne vom Kindergarten die Probleme mit Parkett bis zur Außentür. «Eine Katastrophe», warnte er und sprach sich für den Fliesenstreifen aus. Roman Wörle meinte wie Bürgermeister Hermann Heiß, die Parkettfläche sei «nicht so groß» wie dies erscheine und plädierte für Parkett bis zur Außenwand. Die in den Fliesenstreifen integrierten Schmutzfänger solle man vor die Außentüren verlegen. Er brachte seinen Vorschlag mit dem Aspekt einer Heizung in Verbindung. Die in der Planung vorgesehene Fußbodenheizung werde dazu führen, dass in der Nähe der Glaswand eine Kältezone entsteht.

«Die geht mit der Fußbodenheizung nicht weg.» Darum empfahl er Heizkörper samt Bank zwischen den Stützen der Dachkonstruktion, die sich zirka einen halben Meter vor der Glaswand befinden.

Wolfgang Altthaler riet, der Gestaltung des Raums den Vorzug zu geben. Man wolle die Aula «als Aula», weniger als Sporthalle. Günther Kreit gab zu bedenken, der graue Fliesenstreifen bewirke eine «optische Einengung». Dem widersprach Helmschrott: «Das Grau korrespondiert mit draußen.» Für den Kompromiss, den Fliesenstreifen um eine Fliesenbreite, also knapp 30 Zentimeter, schmaler zu machen, plädierten auch Elke Jakesch-Papageorgiou und Peter Rohrmoser. Dem stimmte auch der Architekt zu. Und so lautete der Mehrheitsbeschluss: Der Fliesenstreifen bleibt, allerdings mit einer Breite von 1,4 statt 1,7 Metern.

Bei der Abstimmung über die «Heizkörper mit Bank darüber» blieb Wörle allein auf weiter Flur. Mit seiner Gegenstimme votierten die Räte für die Fußbodenheizung.

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