Radsport vom Feinsten

Günzach | bs | Die Radsportfreunde im Allgäu kommen am Sonntag wieder voll auf ihre Kosten. Dann nämlich wird in Günzach das sechste Rennen des Stevens-Lämmle-Cup - gleichzeitig der 5. 'Allgäu Grand-Prix' - stattfinden. Am Start ist in diesem Jahr auch wieder der mehrfache Weltmeister und Olympia-Favorit Bruno Risi, der bereits im vergangenen Jahr im Ostallgäu fuhr.

Doch nicht nur Risi, der im Vorjahr Dritter wurde, verspricht Radsportgenuss vom Feinsten, auch die Konstellation in der Gesamtwertung des Cups. Die drei Führenden, Sebastian Körber (Nürnberg), Jürgen Kotulla (Kempten) und Markus Düster (Nesselwang), liegen vor dem am morgigen Samstag in Durach ausgetragenen fünften Rennen des Cups gerade einmal einen Punkt auseinander.

Am Sonntag sorgt jedoch nicht nur das Hauptrennen, das auf demselben Kurs wie im vorigen Jahr läuft, für Spannung. Ab 10 Uhr werden sechs weitere Wertungen ausgefahren. Nach den drei Schülerklassen werden die Junioren U19, die C-Klasse mit zwei Lokalmatadoren vom TSV Günzach, und die Frauen fahren (siehe Info-Kasten). In der Frauenwertung treten drei Fahrerinnen aus dem deutschen Nationalkader an.

Familiäre Atmosphäre überzeugt

Klaus Görig, Vorsitzender der Rad-Abteilung des TSV Günzach und Chef-Organisator des Rennens, und sein Team sind schon seit etwa zwei Monaten in der heißen Vorbereitungsphase. Bruno Risi dabei erneut für das Rennen zu begeistern, sei nicht schwer gewesen: 'Er war von der familiären Atmosphäre in Günzach begeistert und hat daher erneut zugesagt', erzählt Görig. Risi, den Görig schon seit etwa zehn Jahren persönlich kennt, sei ohnehin keiner der Stars, die abgehoben sind, sondern 'ein ganz netter Kerl'. Den Schweizer Star planen die Organisatoren wie im vergangenen Jahr als Publikumsmagneten ein. Natürlich komme Risi 'nicht für ein Butterbrot', wie Görig sagt, aber dank eines Sponsoren-Pools und Risis Entgegenkommen sei es gelungen, ihn wieder für Günzach zu begeistern.

Auch die anderen Spitzenfahrer kämen wegen der guten Stimmung nach Günzach, ist sich Görig sicher. Das Fahrerfeld schätzt Rad-Experte Görig als ausgeglichen ein: 'Es sind alle bayerischen Spitzenteams vor Ort.' Insgesamt werden in diesem Jahr, zur insgesamt 16. Auflage des Günzacher Rennens, 250 Fahrerinnen und Fahrer antreten - doppelt so viele wie 2007.

Bruno Risi zählt Klaus Görig zu den großen Favoriten. Allerdings werde der bei widrigen Wetterbedingungen 'nicht alles riskieren, denn er will ja zu Olympia'. An schlechtes Wetter will Görig jedoch gar nicht denken: 'Ich wünsche mir ein spannendes Rennen ohne Unfälle und viel Sonnenschein.'

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