Lindau
Radfahrer stürzt nachts von Ufermauer

Mehrere Stunden lang hat ein verunglückter Radfahrer in der Nacht zum Mittwoch am Lindauer Seeufer gelegen. Er konnte sich nicht bewegen, sein Handy war kaputt und seine Hilferufe hatte niemand gehört. Erst Feuerwehrkommandant Robert Kainz bemerkte ihn um 6 Uhr während seiner morgendlichen Joggingrunde.

Drei Meter in die Tiefe

Das war Glück für den jungen Mann, der mitten in der Nacht mit seinem Fahrrad drei Meter in die Tiefe gestürzt war. Verletzt lag er am Wasser auf dem Uferstreifen vor der Parkanlage des Giebelbachs. Über mehrere Stunden hinweg hatte er vergeblich um Hilfe gerufen, sein Handy war nicht mehr funktionsfähig und seine Verletzungen machten ihn bewegungsunfähig.

Drehleiter als Hilfe

Kainz alarmierte schnell seine Feuerwehrkollegen und den Notarzt. Die ausgerückten Einsatzkräfte der Hauptwache leuchteten die Unfallstelle aus und unterstützten Notarzt und Rettungsdienst bei der Versorgung des Verunglückten. In einer Bergewanne liegend holte die Wehr den Patienten mit Hilfe der Drehleiter vom Ufer weg, damit der Rettungsdienst ihn ins Krankenhaus bringen konnte.

Schon mal Radler abgestürzt

Vor drei Jahren war genau an derselben Stelle ein Fahrradfahrer abgestürzt und schwerverletzt gerettet worden. Wenn nach 1 Uhr alle Laternen am Giebelbach erlöschen, ist diese Stelle für Radfahrer unter Umständen eine Gefahr.

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