Immenstadt
Pyramide auf dem Drahtseil und jede Menge Tiere

Im Zelt des «Zirkus Probst» ist der Zuschauer ganz nah dran am Geschehen, spürt die von galoppierenden Pferden aufgewirbelte Luft. Fesselnd sind die Darbietungen der Artisten und der vielen Tiere. Um die Seiltänzer der Truppe «Eshimbekov» aus Kirgistan vollends im Blickfeld zu haben, muss man den Kopf in den Nacken legen; die dreistöckige menschliche Pyramide auf dem Drahtseil bewegt sich gut acht Meter über der Manege.

Atemberaubend ist auch die Präzision des Duos «Richard und Dave». Wie im Stummfilm bringen sie sich gegenseitig zu Fall, die Choreographie ist flüssig wie in einem Ballett. Und man kann sich sicher sein, dass der Trampolinvirtuose «Jim Bim» nicht angeschwipst ist, auch wenn er das sehr überzeugend und lachmuskelstrapazierend spielt. Die Lachmuskeln haben kaum Zeit sich zu erholen, denn Clownesse Lolli betritt das Zelt und treibt mit dem Publikum ihren Schabernack. Ein Augenschmaus sind auch die Tiere, die Zirkusdirektor Reinhard Probst in die Manege paradieren lässt. Kamele, Dromedare, afrikanische Watussi-Rinder, ein Zebra, Lamas, ein Yak und ein aufgekratzter Emu ziehen vor dem Publikum vorbei.

Nach der Pause steht ein imposanter Käfig im Zelt, in dem bald bengalische Tiger zu bestaunen sind. Elegant schleichen sie um den Dompteur Dieter Dittmann herum, springen auf sein Kommando auf Podeste oder durch Ringe. Die darauf folgende Umbaupause könnte auch eine Nummer im Programm sein. Die Aufbauhelfer klettern behände am Raubtierkäfig entlang, um die Sicherungssplinte zu entfernen, um dann die großen Gitterelemente rasend schnell herauszutragen.

Perfekte Handstand-Akrobatik

In Minutenschnelle ist das Manegenrund wieder frei für die Akrobaten. Der Tscheche David verzaubert die Zuschauer mit perfekter Handstand-Akrobatik. Auf dünne Stangen abgestützt hält er seinen Körper mal waagrecht, mal nur mit einer Hand und jongliert dabei mit Ringen. Auf einem frei schwingenden Trapez beweist Luftartist Richard perfektes Gleichgewicht.

Kopfüber und freihändig, die Füße von sich gestreckt, schaukelt er unter der Kuppel hin und her. Den krönenden Abschluss bildet die rasante Reiterdarbietung der Truppe «Eshimbekov». Auf galoppierenden Pferden bieten die Kirgisen Unglaubliches. Die Männer stehen freihändig auf den Pferderücken, schlüpfen unter dem Leib des Tieres hindurch und stehen sich sogar fahnenschwingend auf den Schultern.

DienächsteStation des Zirkus Probst ist Kempten. Dort ist er ab heute, Montag, zu Gast.

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