Gericht
Prozessauftakt um Schwarze Kassen am Schloss Neuschwanstein

Am Mittwoch hat am Kaufbeurer Amtsgericht der Prozess gegen einen früheren Verwalter sowie gegen einen Kastellan des Schlosses Neuschwanstein (Ostallgäu) begonnen. Den beiden Beamten wird vorgeworfen, teilweise über Jahre Führungen nicht korrekt abgerechnet und Geld zweckentfremdet zu haben.

Dazu hatten beide einen Strafbefehl wegen Betrugs und Untreue in besonders schweren Fällen erhalten. Verhängt wurden Bewährungsstrafen über elf und acht Monate sowie zusätzlich Geldstrafen. Dagegen hatten die beiden Männer Widerspruch eingelegt. Ihre Verteidiger plädieren auf Freispruch. Der Prozess, in dem es auch um die Frage geht, ob die Bayerische Schlösserverwaltung die Praxis auf dem Schloss gekannt und toleriert hat, ist auf mehrere Tage angesetzt. Er wird von einem großen Medieninteresse begleitet.

Mehr zum Thema finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 09.07.2014 (Seite 19).

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