Gewalt
Prozess um Messerangriff in Asylbewerber-Unterkunft in Haldenwang: Eritreer (23) muss in die Psychiatrie

Was sich an dem Februarmorgen in einer Asylbewerberunterkunft in Haldenwang (Oberallgäu) abgespielt hat, bleibt unklar. Tatsache ist: Gegen halb 8 Uhr flieht ein Asylbewerber aus dem Zimmer eines anderen.

Er hat schwere Stichverletzungen. Ein zehn Zentimeter langes Küchenmesser hat seinen Brustkorb getroffen, Bauchdecke und Magen durchbohrt, eine Rippe getrennt. Der Mann muss notoperiert werden, überlebt. Der andere, ein Eritreer, kommt in Untersuchungshaft.

Der 23-Jährige leidet an einer Schizophrenie, sagt die Sachverständige. Er hat Wahnvorstellungen. Das stellt am Ende auch der Richter fest: 'Der Angeklagte kann Sinn und Zweck der Verhandlung nicht folgen.' Das Strafverfahren wird eingestellt. Der Unterbringungsbefehl allerdings bleibt aufrechterhalten. 'Sie bleiben weiter im Krankenhaus', sagt der Richter am Schluss zum Angeklagten.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung vom 21.10.2015.

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