Gericht
Prozess in Kempten: Rentnerin beschuldigt Nachbarn, sich regelmäßig nackt vor ihr inszeniert zu haben

- Foto: (dpa)
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Immer wieder soll er sich vor seiner Nachbarin ausgezogen und selbst befriedigt haben. Meist in seinem Schlafzimmer, so inszeniert, dass die Rentnerin von ihrem Fenster aus freien Blick hatte. Aber auch auf dem Balkon soll er sich präsentiert und obszön bewegt haben – splitterfasernackt.
Der Prozess, bei dem sich ein 53-Jähriger nun vor dem Amtsgericht Kempten verantworten musste, drehte sich letztlich auch um eine tote Katze und die Frage, ob der Richter befangen ist.
Am Ende muss der Angeklagte wegen fünf Fällen exhibitionistischer Handlungen eine Geldstrafe in Höhe von 1800 Euro zahlen. Von dem eingangs erhobenen Vorwurf der Bedrohung sah der Staatsanwalt am Ende ab. Auch der Richter sprach den Mann von diesem Anklagepunkt frei.
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09.02.2018.Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie
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