Lindenberg
Premiere für die Korbjäger

Die Sportstadt Lindenberg wird um eine Attraktion reicher: Die Basketballer des TV Lindenberg gehen am morgigen Sonntag erstmals in der Kreisliga Süd auf Korbjagd. «Das Team will sich nach außen präsentieren und zeigen, was es in so kurzer Zeit erreicht hat und was es erreichen will», sagt Spielertrainer Patrick Jajes (29) vor der Pflichtspielpremiere gegen den TSV Mindelheim (Anpfiff 14.30 Uhr in der Dreifachturnhalle Lindenberg).

Im Frühjahr haben die TVL-Baskets entschlossen, sich für den Ligabetrieb anzumelden. Ende Juni ist dieser Schritt beim Verband erfolgt - und seitdem laufen hinter den Kulissen die Planungen für das erste Heimspiel, bei dem die Basketballer nicht nur die ersten Punkte einfahren wollen, sondern ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Tanzgruppen, Gewinnspiel und freiem Eintritt auf die Beine gestellt haben. Als besonderer Service liegen 16-seitige Hefte für die Zuschauer aus, in denen Regeln, Taktik und Geschichte des Ballsports erklärt werden, der Ende des 19. Jahrhunderts jenseits des Atlantiks erfunden wurde und in den USA zu den populärsten Sportarten zählt. Im Westallgäu ist Basketball noch vergleichsweise unbekannt - doch das wollen Jajes und seine Mitstreiter möglichst schnell ändern.

Als neu gegründete Mannschaft tritt der TV Lindenberg in der untersten Liga an. Neben Mindelheim treffen die Bergstädter auf Memmingen, Erkheim und Lindau. «Wir wollen mittelfristig eine feste Größe werden», sagt Teammanager Alexander Nitsche (27). Bislang hat das Team nur einige Vorbereitungsspiele bestritten, von denen die meisten verloren gingen. Das ist nicht überraschend, zumal es die Mannschaft noch nicht so lange gibt. Doch ein Aufwärtstrend ist klar erkennbar: Ging das erste Testspiel gegen den morgigen Gegner Mindelheim noch mit 51:149 verloren, so hieß es danach 44:62 und zuletzt sogar nur noch 55:60. Die Ergebnisse sind knapper geworden - der TVL holt also mit großen Schritten auf.

Die Stärken der neu gegründeten Mannschaften liegen laut Jajes im Abschluss und in der Defensive. «Eine gute Defensive ist wesentlich wichtiger als ein starker Angriff», betont der 29-Jährige. Nachholbedarf sieht er vor allem im taktischen Bereich. Noch greifen nicht alle Automatismen. «Taktik ist das Wichtigste überhaupt im Basketball», sagt Jajes. Pro Spieltag steht ein gutes Dutzend Akteure zwischen 16 und 30 Jahren im Kader. Jüngster im Team ist Maximilian Rentzsch, der als Shooting Guard für Distanzwürfe zuständig ist. Traditionell die wichtigste Position im Basketball ist aber die des Centers. Er ist der größte und körperlich stärkste Spieler (in der nordamerikanischen Profiliga NBA werden 2,13 m als Idealgröße angesehen), der offensiv wie defensiv unter dem Korb agiert. Bei den TVL-Baskets übernehmen Thomas Borcherding (22) und Christian Straschek (26) diese Rolle. Beide sind 1,93 m groß.

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