Bernbeuren / Auerberg
Prächtige Reiter und Pferde

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Recht gut meinte es der Petrus mit den Reitern, der Prominenz und den Zuschauern, die gestern zum Auerberg strömten. Über 5000 Zuschauer dürften es gewesen sein, die bei bewölktem Himmel, aber angenehmen Temperaturen zur feierlichen Messe mit anschließendem Umritt kamen.

Exakt 175 Reiter aus den Gemeinden rund um den Auerberg, aus dem Pfaffenwinkel und aus dem Ostallgäu zogen festlich geschmückt von der Weide am Helmer zum Festplatz am Ostplateau des Auerberges. Voraus die Vorstandschaft des Georgiritt-Vereines auf ihren prächtig geschmückten Pferden. Dann der Fanfarenzug in historischen Gewändern. Natürlich als Hauptfigur hoch zu Ross in glänzender Rüstung und mit roter Fahne der heilige Georg (dargestellt von Walter Klöck aus Hofen).

Ebenso die römischen Reiter mit ihrem Herold und die acht Knappen. Dahinter sah man in großer Zahl die Reiter in heimischer Tracht auf ihren Kaltblütern und Haflingern, die von Tradition und Heimatliebe zeugen. Darunter natürlich auch die Abordnung der Kolomansreiter aus Schwangau und die Reiter vom Ulrichsritt bei Steingaden.

Musikalisch begleitet wurden die Reiter von den beiden Musikkapellen aus Bernbeuren und aus Stötten.

Segnung der Pferde

Auch in diesem Jahr feierte die Geistlichkeit, nämlich Pfarrer Joachim Schnitzer aus Bernbeuren mit Domkapitular Dr. Bertram Meier aus Augsburg und Militärpfarrer i.R. Winner in Konzelebration die feierliche heilige Messe. Der Altar wurde von den festlichen Reitern auf ihren geschmückten Pferden stilvoll umrahmt, gesäumt am Osthang von mehreren tausend Gläubigen und Zuschauern.

Nach der Segnung aller Menschen und Pferde erklang das stimmungsvolle Lied «Die Himmel rühmen den Herrn», gespielt von den beiden Musikkapellen unter Leitung von Ignaz Keck. Schließlich rief die Festfanfare zum großen Festritt hinauf zur Auerbergkriche, an dem sich auch die Geistlichkeit hoch zu Ross beteiligte.

Dabei konnten die Zuschauer noch einmal die bunte Szenerie vor dem Alpenhintergrund bewundern.

Als die Reiter dann gegen Mittag nach allen Himmelsrichtungen heimwärts strebten, begaben sich Jung und Alt zu den Imbissständen, um an Seele und Leib gestärkt, den Heimweg anzutreten.

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