Wald
Positive Einstellung Grundlage allen Handelns

Die Schüler und das Kollegium der Grundschulen Wald und Leuterschach verabschiedeten ihren Rektor Georg Roth im Rahmen eines Sommerfestes in der «WaldHalla» in den Ruhestand. Wie alle Vorführungen zeigten, wird dies eine ausgefüllte Zeit für Roths Hobbys.

In 20 Beiträgen zeigten die Kinder ihm Möglichkeiten, die Zeit ohne Arbeit zu genießen, ob mit dem Fahrrad, in der Sauna, beim Bergwandern oder Schwimmen. Die Beiträge handelten auch von einem «Giorgio Rosso», einem Mann, der in Rente gehen möchte. 135 Schüler sind es derzeit, die von sieben Lehrern unterrichtet werden. Alle kamen, um sich zu verabschieden, dazu Eltern, Großeltern, Freunde. Die Stimmung war großartig.

Im zweiten Teil des Abends lobte Bürgermeister Josef Ampßler das Engagement, das Roth im Laufe seiner zwölfjährigen Tätigkeit in der Gemeinde zeigte. Auch im Namen des Schulverbands bedankte er sich. Der Elternbeirat brachte ein Ständchen mit lustigen Begebenheiten und das Kollegium hatte ein musikalisches Alpenmedley vorbereitet.

Schulamtsdirektorin Eva Severa-Saile zeichnete den Werdegang Roths auf. 35 Jahre Lehrer und Schulleiter seien eine lange Zeit, die er mit einer positiven Grundeinstellung zum Menschen, zum Kind und zum Beruf gelebt habe. Freundlich und wohlwollend, aber pädagogisch konsequent sei er, ein werteorientiertes Vermitteln der Lerninhalte sein grundlegendes Unterrichtsprinzip. Kinder sollten das Denken und Nachdenken lernen, neugierig sowohl im kognitiven als auch im musischen Bereich sein. Auch seine eigene Fortbildung sei für Roth immer ein Anliegen gewesen. Er habe das Prinzip des lebenslangen Lernens selbst praktiziert.

«Kollegen, Eltern und die Sachaufwandsträger schätzten Sie immer als ehrlichen, aufrichtigen und verlässlichen, die gemeinsame Sache sehenden Partner», so die Schulamtsdirektorin.

In einer bewegenden Abschiedsrede dankte Roth den vielen, die seine Schulzeit begleiteten. Ein Berufsleben sei keine Einzelleistung, sondern ein Zusammenwirken vieler. Vor allem schätzte er die Kinder mit ihrer Natürlichkeit, Dankbarkeit und Offenheit, ihrer Ehrlichkeit, Mitteilsamkeit, Kontaktfreudigkeit, ihrem Humor und ihrer Lebensfreude. Das werde ihm fehlen.

Seiner Nachfolgerin Isolde März wünschte Roth eine gute Zusammenarbeit mit dem Kollegium und Gottes Segen.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen