Messe
Politiker betonen bei MIR-Eröffnung, dass Stadt und Landkreis nur gemeinsam vorankommen

Die Erlebnismesse MIR hat sich in der Region etabliert. Bereits zum fünften Mal findet sie heuer statt. Bei der Eröffnung gestern Mittag im neuen Medienzelt freuten sich alle Redner darüber, mit der MIR ein gelungenes Format für eine regionale Messe gefunden zu haben. Sie sei sozusagen ein Spiegelbild der starken regionalen Wirtschaft, hieß es. Schirmherr Franz Pschierer forderte die Besucher der MIR auf, «die regionale Wertschöpfung in der Region zu lassen». Die MIR beweise, dass es hier alles Nötige - zum Beispiel für einen Hausbau - gebe.

Thema bei den Reden und beim anschließenden Rundgang der prominenten Gäste aus Politik und Wirtschaft war auch stets die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu vor dem Hintergrund der aktuellen Klinikendiskussion. Staatssekretär Pschierer gab den Vertretern aus Stadt und Land mit auf den Weg, sie könnten aus seiner Sicht gar nicht eng genug zusammenarbeiten.

Oberbürgermeister Stefan Bosse nahm den Ball auf. Er wertete die Anwesenheit zahlreicher Bürgermeister aus dem Landkreis als Dokumentation für das << gute Miteinander >>. << Es gibt keine Alternative dazu >>, betonte Bosse. << Wir werden das so fortführen, die Region als Einheit sehen und sie weiter voran bringen >>, versprach er.

Stellvertretender Landrat Alex Müller, der Johann Fleschhut vertrat, sagte: << Nur gemeinsam kann es Stadt und Landkreis gelingen, zukunftsfähig zu bleiben und damit die jungen Menschen hier zu behalten. >> Und miteinander müssten Stadt und Landkreis << gemeinsame Wege finden, zum Wohle der Bürger >>.

Markus Brehm, Geschäftsführer der AZ Marketing und Service GmbH, erläuterte, dass 169 Aussteller, 100 davon aus der Region, ihre Produkte bei der fünften MIR präsentieren. Sie sei ein << Schaufenster der Region und ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit >>. Die Netto-Ausstellungsflächen von 5000 Quadratmetern in der Halle und 3000 Quadratmetern auf dem Freigelände waren laut Brehm schon Anfang Mai ausverkauft. Oberste Priorität der Veranstalter sei es, die MIR kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Heuer gibt es deshalb etwa ein eigenes Medienzelt. Eine Folkloregruppe und die << Römer >> aus der Kaufbeurer Partnerstadt Szombathely gestalteten die Eröffnung auf der Bühne im Medienzelt mit.

Beim anschließenden Messerundgang testeten die Eröffnungsgäste zahlreiche Angebote. So fuhren sie beispielsweise mit Segways, tranken Kaufbeurer Wasser und Bier, genossen italienische Salami aus der Kaufbeurer Partnerstadt Ferrara und informierten sich über ihre Gesundheit am Stand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren.

Weitere Berichte über die MIR finden Sie auf der nächsten Seite.

Wie es im Inneren von stellvertretendem Landrat Alex Müller (Mitte) aussieht, wollten Oberbürgermeister Stefan Bosse (rechts) und Staatssekretär Franz Pschierer am Stand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren mithilfe eines Ultraschallgerätes herausfinden. Der Patient zeigte sich vollkommen gesund. Jetzt muss nur noch ein Gesundungsprogramm für die Kliniken selbst gefunden werden, damit Stadt und Landkreis mit vereinten Kräften weiter vorankommen. Darüber waren sich die Politiker in Gesprächen am Rande der MIR-Eröffnung einig. Wie die Lösung aber aussehen könnte, blieb weiter unklar.

Eine Folkloregruppe aus der Kaufbeurer Partnerstadt Szombathely (Ungarn) gestaltete die Eröffnungsfeier im neuen Medienzelt mit. Fotos: Mathias Wild

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