Kino, Freibäder, Kitas
Politik der "schrittweisen Öffnung" geht weiter: Söder gibt weitere Lockerungen bekannt

Ministerpräsident Markus Söder (Symbolbild)
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  • hochgeladen von Julian Hartmann

Am Dienstag hat Ministerpräsident Markus Söder in einer Pressekonferenz über den Corona-Fahrplan informiert. Zunächst stellte Söder klar, dass Bayern einen Paradigmen-Wechsel wie in Thüringen grundsätzlich ablehne. Thüringens Ministerpräsident Ramelow hatte ein Ende der Corona-Beschränkungen in Thüringen ab dem 6. Juni angekündigt. Trotz der klaren "Absage an das Thüringer Model" stellte Söder neue Lockerungen in Aussicht. So passte die Regierung beispielsweise die Öffnungszeiten für Biergärten an. So dürfen diese ab 2. Juni bis 22 Uhr geöffnet haben.

Kitas und Schulen

Ab dem 1. Juli sollen alle Kinder wieder Schulen und Betreuungseinrichtungen besuchen dürfen. Natürlich mit den entsprechenden Hygienebestimmungen. Nach den Sommerferien könne man sich dann wieder ein normalen Betrieb vorstellen, meint Söder. Bei einer möglichen zweiten Corona-Welle müssten dann aber regional entsprechende Maßnahmen getroffen werden.

Freibäder, Kino, Konzerte

Ab dem 15. Juni sind auch wieder Konzerte, Theater- und Kinobesuche erlaubt, verkündet Söder. Allerdings nur unter strengen Auflagen: "Bis zu 50 Gäste im Innenbereich, 100 im Freien mit entsprechendem Abstand und Masken."

Unter Auflagen dürfen Freibäder, Fitnessstudios, Tanzschulen und Reha-Einrichtungen bereits am 8. Juni wieder öffnen. In ein bis zwei Wochen könne man dann sehen, ob das haltbar sei oder nicht, meint der Ministerpräsident. Für Wellness, Sauna und Hallenbäder gibt es weiterhin noch keinen genauen Termin.

Ab dem 30. Mai dürfen unter gewissen Vorgaben auch Reisebusunternehmen wieder ihren Betrieb aufnehmen. Weiterhin verboten bleiben aber Gruppenreisen. 

Corona-Tests: 24-Stunden-Garantie

Die bayerische Regierung hat eine klare Teststrategie vorgelegt. Demnach soll es bei Symptomen zukünftig eine Testgarantie innerhalb von 24 Stunden geben. Nach weiteren 24 Stunden soll dann das Testergebnis vorliegen. "In maximal 48 Stunden weiß jemand, der Symptome hat oder verspürt, ob er tatsächlich infiziert ist", so Söder. Alle Tests sollen auf Freiwilligkeit basieren. Ohne Symptome werde ein Test innerhalb von 48 Stunden möglich. Die Kosten soll der Bund und die Kassen tragen.

Priorität bei den Tests liege laut Söder bei medizinischen und Pflegeberufen. Dabei soll aber nicht nur das Personal, sondern auch die Bewohner getestet werden. Darüber hinaus soll es auch umfangreiche Tests für Schul- und Kindergartenpersonal geben.

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