Pforzen
Planung für Dorfplatz geht weiter

Die endgültige Gestaltung des Friedhofs-Vorplatzes in Leinau, der im Gemeinderat gerne als Dorfplatz bezeichnet wird, beschloss das Gremium. Demnach wird der größte Teil der Fläche mit einer wassergebundenen Decke (etwa mit Kies oder Splitt) versehen. Bei einem Vor-Ort-Termin vor der Sitzung hatten die Ratsmitglieder den Stand der Tiefbauarbeiten in Augenschein genommen.

Demnach wird der dem Vorplatz zugewandte Teil der Friedhofsmauer mit einem 40 Zentimeter breiten Streifen aus Schotter sowie Granitsteinen von der Gesamtfläche abgegrenzt. Ein noch festzulegender, halbrunder Bereich vor dem Kreuz an der Friedhofsmauer soll mit Granitsteinen gepflastert werden. Der große Rest zwischen Friedhof und Anwesen Hofer sowie der hintere Teil, den die Gemeinde käuflich erworben hat, wird mit wassergebundenem Material belegt. Bürgermeister Hermann Heiß merkte an: «Sollte sich das Material nicht bewähren, können wir den Platz immer noch asphaltieren.»

In der Diskussion wurden unterschiedliche Vorstellungen vorgetragen. Zweiter Bürgermeister Josef Freuding machte sich für einen repräsentativen Dorfplatz stark. Im Prinzip sprach er sich dafür aus, den gesamten Vorplatz - den hinteren Teil ausgenommen - mit Granitsteinen zu pflastern. Der asphaltierte Gehweg solle sich als solcher von dem Vorplatz absetzen. Roman Wörle meinte, den Bereich um das Kreuz solle man durch Pflaster attraktiv gestalten. Von Asphalt für die Gesamtfläche riet er ab. Auch er plädierte für eine wassergebundene Decke. Elke Jakesch befürchtete, durch den Einsatz von «viererlei Material auf relativ engem Raum entsteht ein Fleckerlteppich». Einig waren sich die Ratsmitglieder darüber, dass die beiden Kugel-Akazien entfernt werden und statt dessen «im Herbst etwas Neues gepflanzt wird, das das Denkmal (Kreuz) besser zur Geltung bringt».

Über die Standorte der Lampen, die den Friedhof St. Nikolaus besser ausleuchten sollen, will man gesondert beraten.

Bürgermeister Heiß berichtete von der «Bürgerbesprechung in Irpisdorf». Dort war es um die Streckenführung und Vermessung der Straße Irpisdorf-Schlingen, die mangelhafte, innerörtliche Ableitung des Oberflächenwassers und die Zukunft der «Käsküche» gegangen. Dann folgte eine Diskussion über Details der anstehenden Baumaßnahmen in Irpisdorf. Heiß zufolge waren die Irpisdorfer mehrheitlich der Meinung, in Sachen Verbindungsstraße «lieber noch zu warten, bis etwas Vernünftiges und Langfristiges entsteht». Dies werde insgesamt eine kostspielige Angelegenheit, die sich die Gemeinde derzeit nicht leisten könne. Bezüglich der denkmalgeschützten «Käsküche» solle man zunächst das Dach sanieren, so Heiß.

Dadurch gewinne man Zeit, um über eine Nutzung des Gebäudes nachzudenken.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen