Buchloe
Piraten und Indianer trennen sich friedlich

In ihrem Vorbereitungsspiel trennten sich die Buchloer Pirates am Sonntagabend mit 3:3 (1:0/1:3/1:0) von den Indians des ECDC Memmingen. Die Partie vor rund 250 Zuschauern hatte viel zu bieten: schön vorgetragene Kombinationen, zahlreiche Torchancen und auch ein paar überharte Aktionen.

Bei den Buchloern fehlten die erkrankten Tobias Kastenmeier und Thomas Spegele. Coach Norbert Zabel berief dafür Spegeles Bruder Alexander und Alexander Schönberger aus dem 1b-Kader ins Team. Alexander Spegele durfte sich an seinem Geburtstag gleich noch als Torschütze feiern lassen: Ihm gelang fünf Minuten vor Schluss das 3:3.

Die laufstarken Memminger erspielten sich im Startdrittel eine leichte Überlegenheit. Das Tor traf aber nur Thomas Fortney im Buchloer Trikot. Der US-Amerikaner schoss in der 13. Minute an den Pfosten, gleich bei der nächsten Aktion überwand er dann aber Indians-Torwart Simon Schreiber. In der 25. Minute kamen die Gäste dann zum verdienten Ausgleich: Manfred Jorde und Torschütze Derek Schwitzer verwerteten eine Zwei-gegen-Eins-Situation.

Zwei Minuten später brachte Fortney mit einem sehenswerten Treffer die Piraten wieder in Führung: In Unterzahl machte er sich mit der Scheibe auf und davon. Sein maßgenauer Kracher landete am Innenpfosten und dann im Tornetz. Es dauerte keine Minute, da schlugen die Memminger wieder zurück: Markus Kerber nutzte die Überzahl zum 2:2 (28.). Mit einem schönen Solo brachte Oliver Seitz die Gäste erstmals in Front (3:2, 35.). Nachdem beide Teams in der Folge selbst beste Tormöglichkeiten liegen gelassen hatten, landete Spegeles Geschoss von der Blauen Linie dann wie ein «Blitz aus heiterem Himmel» im Tor der Memminger (56.). Bei dem Schuss des Nachwuchsverteidigers war Keeper Schreiber die Sicht verdeckt.

Trotz der ordentlichen Vorstellung hatte Trainer Norbert Zabel Einiges zu kritisieren: «Meine Spieler haben heute zu wenig Laufbereitschaft gezeigt und zu viele Chancen des Gegners zugelassen». Zabel, der während der Partie mehrmals die Besetzung seiner Sturmreihen änderte, monierte auch die Ungeduld der Piraten im Überzahlspiel.

In der 30. Minute etwa, als der quirlige Dominik Mahren ein böses Stockfoul einstecken musste, blieb das folgende Powerplay genauso wie alle anderen Überzahlversuche erfolglos. Mahren stand auch in der 48. Minute im Brennpunkt, als er sich nach einem Foul des Memmingers Manfred Jorde eine kleine Faustkampfeinlage mit seinem Kontrahenten lieferte. (cd)

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