Mentaltraining
Pierre Franckh erklärt, wie man sich Träume erfüllen kann

620 Big Box-Besucher sind jetzt wohl gespannt: Werden sich ihre Wünsche erfüllen? Denn sie alle durften sich etwas wünschen beim Programm des Mentaltrainers und Buchautors Pierre Franckh. Der hatte zuvor abendfüllend erklärt, wie das funktionieren soll und warum eigene Überzeugungen eine solche Macht haben. «Jeder Gedanke ist pure Energie», so seine These. Um seine Ziele zu erreichen und sich seine Wünsche zu erfüllen, müsse der Mensch seine negativen Glaubenssätze durch «bessere, andere Überzeugungen» ersetzen.

In der ersten Hälfte der Show konzentrierte sich Franckh darauf, den Zuschauern zu erläutern, wie man durch mentale Kraft sich selbst und sogar seine Gene beeinflussen kann. Um Epigenetik (das An- und Ausschalten von Genen durch verschiedene Einflüsse) ging es da oder um die Funktionsweise des Gehirns. Pierre Franckh mühte sich um Wissenschaftlichkeit, zeigte auf einer Leinwand Einspieler mit Experten-Interviews und ließ das Publikum selbst experimentieren. An Zuschauerin Andrea zeigte er, dass innere Überzeugungen den Körper stärken oder schwächen. So ließ sich ihr ausgestreckter Arm scheinbar mühelos hinunterdrücken, wenn sie behauptete, sie heiße Sabine.

«Klare Bilder aufbauen»

Nach der Pause stand erst einmal Werbung auf dem Programm. Eine Viertelstunde lang sprach Franckh über seine Homepage, seine Bücher, seine Seminare. Danach wurde der Mentaltrainer konkret und erklärte, worauf es beim erfolgreichen Wünschen ankommt: «Wir müssen klare Bilder aufbauen, wo wir hinwollen.» Es nütze nichts, etwas an der jetzigen Situation wegzuwünschen, man müsse sich klarmachen, was das Ziel sei. Also: Ein Raucher wünscht sich nicht, dass er nicht mehr raucht, sondern etwa, dass er «ein gut schmeckender Küsser ist». Entscheidend sei zudem, dass man in der Gegenwart wünscht. Neben einigen weiteren Wünsch-Tipps legte Pierre Franckh dem Publikum ans Herz: «Lächelt». Denn: «Wünschen ist leicht.»

Und dann war es soweit: Die Zuschauer wurden aufgefordert, ihr neu erworbenes Wissen auszuprobieren. Die Besucher in den vorderen Reihen standen auf und drehten sich um, jeder notierte sich seinen Wunsch und los gings. Die Zuschauer vorne schickten ihre Energie nach hinten und umgekehrt. Auch nach Japan wurde positive Energie geschickt. Zuletzt bekamen die Wünschenden eine Aufgabe mit: Um viertel vor zwölf sollte jeder seinen Wunschzettel verbrennen.

Laut Franckh dauert es drei Wochen, bis innere Überzeugungen sich geändert haben. Dann dürften die Kemptener Wünscher vielleicht schon mehr wissen. Werden sich ihre Wünsche erfüllen?

 

Er weiß, wie man erfolgreich wünscht: Mentaltrainer und Buchautor Pierre Franckh. In der Big Box erklärte er gut 600 Zuschauern, wies geht. Foto: Hermann Ernst

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