Photovoltaik
Photovoltaik: Kreisbrandrat weist bei Rettung auf Gefahr durch Stromschlag hin

Für die Feuerwehrmänner bedeutet die Sonnenenergie vor allem eines: zusätzliche Gefahr für Leib und Leben der Helfer, wenn es zu einem Feuer kommt. Kreisbrandrat Franz Gaum sagt: 'Wichtigste Regel ist, immer Abstand zu halten.' Nie könne man wirklich sicher sein, ob eine Photovoltaikanlage nicht noch unter Strom steht. Wer dieser Gefahr zu nahe kommt und mit Löschwasser darauf spritzt, auf den könne sich die Hochspannung übertragen.

Obwohl in den vergangenen Jahren Photovoltaikanlagen im Unterallgäu wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, wurde bisher noch kein einziger Feuerwehrmann in diesem Zusammenhang verletzt, betonte Gaum. Dass das so ist, sei auch der intensiven Schulung geschuldet.

Ein Spezialist der Berufsfeuerwehr München habe die Unterallgäuer Feuerwehren informiert. Immer wieder gebe es Schulungen, so Gaum. Besonders kritisch sei die Lage, wenn ein Wohnhaus mit Photovoltaikanlage auf dem Dach in Brand gerät. Im Inneren wisse man in der Regel nicht, wo die Leitungen verlaufen und wo Strom fließt. Es entstünden auch giftige Gase, die es erforderlich machten, dass die Retter mit Atemschutz unterwegs sind.

Die Feuerwehren plädieren für einen Notschalter, mit dem man den Strom mit einem Knopfdruck ausstellen könnte. Das sei bisher aber noch nicht vorgeschrieben. 'Aber das würde uns sehr helfen und die Sicherheit verbessern', so Gaum.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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