Landvolk-Seminar
Pfarrer Bernhard Waltner aus Seifriedsberg erläutert in Stein, wie Jesus Impulse für das Leben geben kann

Pfarrer Bernhard Waltner vom Jugendhaus Elias in Seifriedsberg gestaltete den Abschlussabend des dreiteiligen Seminars der Katholischen Landvolk-Gemeinschaft im Pfarrheim von Stein. Unter dem Motto 'Da fragte Jesus auch mich?' gab er Impulse für ein Leben mit Gott.

An der Geschichte von der Heilung des blinden Bettlers Bartimäus erklärte Waltner, dass Jesus ein feines Gespür für die jeweilige Situation habe. Sein Anliegen sei es, den Menschen ein Leben in Fülle zu ermöglichen. Er knüpfe dafür Verbindungsfäden zu ihnen.

Waltner verdeutlichte anhand eines Bildes vom Straßenbau, dass ein Hang Halt durch eingeschlagene Pfeiler gewinne. Ein fester Halt schenke neue Freiheit auch im Leben. Wer aufmerksam sei, werde solche Tragkraft durch Jesus erhalten. Leben, das Gott im Blick habe, verhelfe zum Staunen über viele Kostbarkeiten des Lebens: Schöpfung, Vielfalt, Natur als Geschenk.

Ein sensibler Weg

Anhand von biblischen Gestalten zeigte der Referent auf, wie Jesus an den Menschen seiner Zeit handelt: Dem Zöllner Zachäus wird Korruption nachgesagt, aber er wollte Jesus sehen und seine Sehnsucht nehme Jesus ernst. Bei der Frau am Jakobsbrunnen gehe Jesus feinfühlig vor: Er schenke ihr wieder Perspektive, gehe einen sensiblen Weg mit ihr. Die Beispiele zeigen: Jesus lasse sich auf jeden ein, so schwer die Situation auch sei.

Ähnlich einem guten Trainer, der spüre, was seine Mannschaft brauche, wenn sie auf einer Spur festgefahren sei.

Mit Bildern aus der Kapelle des Jugendhauses Elias verdeutlichte Waltner, dass Jesus alles aus Liebe zu den Menschen tue. Vieles werde im Leben durchkreuzt. Im Kreuz Jesu verdichte sich die durchgehaltene Liebe. Als Auferstandener habe er offene Arme, gerade, wenn jemand keinen Sinn mehr im Leben sehe.

Jesus sei für die Sünden der Menschen gestorben und rufe ihnen zu: 'Bleib nicht auf deinem Holzweg!'

Umkehr sei heilsam, als innerer Prozess zu Gott hin. Denn Gott schenke Perspektive im Bedrückenden. Paulus schrieb an die Römer: 'Der Gott der Hoffnung erfülle euch'. Auch der heutige Mensch sei zur Hoffnung berufen.

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