Pfronten
Patienten aus erster Hand aufklären

Die große Resonanz der ersten Veranstaltung im Juni war der Grund, bei einem weiteren Patientensymposium auch Themen aus anderen Abteilungen der St. Vinzenz-Klinik zur Sprache kommen zu lassen. Am Mittwoch, 23. September, will das Krankenhaus deshalb erneut aus erster Hand wertvolle Gesundheitsinfos für jedermann vermitteln.

Zwei Vorträge stehen ab 19 Uhr im Alpenhotel «Krone» an der Tiroler Straße auf dem Programm. Dr. Dominik J. Müller, Chefarzt der Inneren Medizin, spricht zum Thema «Dickdarmkrebs - muss das sein?». Der Leiter der Geriatrischen Abteilung und Chefarzt der Rehaklinik, Dr. Markus Brenner, berichtet zudem über die neue Abteilung der St. Vinzenz-Klinik, der «Geriatrie - Medizin des Alters und des alten Menschen». Mit seinem Vortrag will Dr. Brenner den Patienten sein Spezialgebiet näher bringen. Gerade ältere Menschen können sich so informieren, wie ihnen durch den Fortschritt der Medizin geholfen werden kann.

Gefahr bewusst sein

Auch Dr. Müller liegt es am Herzen, dass Patienten über das Thema Dickdarmkrebs Bescheid wissen und sich dessen Gefahr bewusst sind: «Als Internist habe ich viel mit Magen-Darm-Erkrankungen zu tun. Dickdarmkrebs ist eine häufige, bei rechtzeitiger Untersuchung jedoch vermeidbare Krankheit», erläutert der Mediziner. Pro Jahr erkranken in Deutschland über 60 000 Menschen an dieser Tumorart, so Dr. Müller. «Das Thema ist nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die Gesellschaft von großer Bedeutung.»

Vorträge über 20 Minuten

Dem Chefarzt ist es ein großes Anliegen, möglichst viele Menschen mit der Patientenveranstaltung zu erreichen. «Ich hoffe, die Resonanz fällt so gut aus wie im Juni.

» Die Vorträge mit einer Länge von 20 Minuten sollen vor allem überschaubar sein. Wichtig ist Dr. Müller, dass am Ende noch genügend Zeit für Fragen bleibt - auch zu anderen Themen. Für das Interesse der Gäste will sich die Klinik am Ende des Symposiums übrigens mit einer kulinarischen Überraschung bedanken.

Wer noch mehr aus der Welt der Medizin erfahren will, dem steht am 4. Oktober, dem «Tag der Regionen», die Tür zur St. Vinzenz-Klinik offen. Hier bietet sich für Interessierte die Möglichkeit, sich zwanglos umzusehen und den neuesten Stand der Klinik kennenzulernen.

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