Park-Sheriffs sollen Radler stoppen

Füssen | hs | Die Mitarbeiter der kommunalen Verkehrsüberwachung bekommen eine neue Aufgabe: Sie sollen künftig Radfahrer stoppen, die verbotenerweise in der Fußgängerzone radeln, und auch Verwarnungsgelder kassieren. Das beschloss jetzt der Verkehrsausschuss.

Durchgreifen in der Fußgängerzone

Radeln in der Fußgängerzone - dieses Thema beschäftigt Füssens Kommunalpolitiker seit über 25 Jahren. Zuletzt im Februar dieses Jahres: Damals sprach sich der Verkehrsausschuss dafür aus, am Radfahrverbot nicht zu rütteln. Allerdings hält sich nicht jeder Radler an dieses Verbot, wie Alfred Köpf (CSU) im Gremium jetzt wieder betonte. Er forderte ein 'Durchgreifen' gegen die uneinsichtigen Drahtesel-Besitzer.

Bürgermeister Christian Gangl verwies darauf, dass die Kontrolle des Radfahrverbots Sache der Polizei sei. Allerdings könne auch die Verkehrsüberwachung einschreiten, ergänzte deren Leiter, Johannes Forster: Seit Mitte vergangenen Jahres seien kommunale Ordnungsdienste befugt, das Radeln in Fußgängerzonen zu ahnden, 'falls das gewünscht wird'. Gleichzeitig wies Forster aber auch daraufhin, dass solche Kontrollen sicher zu Protesten in der Bevölkerung führen könnten - zumindest bei den Radlern, die erwischt werden. Der Einwand war umsonst: Einstimmig beschloss der Verkehrsausschuss, dass die 'Park-Sheriffs' jetzt auch das Radfahrverbot überwachen sollen.

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