Volkshochschule
Otto Procher: Lernen macht glücklich

«Weiterbildungen gibt es unzählige und lange nicht alle halten, was sie versprechen». Der Geschäftsführer der Volkshochschule Lindenberg, Otto Procher jun., erwähnte deshalb bei der Jahreshauptversammlung in der Grundschule den Test der Stiftung Warentest, die Fort- und Weiterbildung kritisch unter die Lupe genommen habe. Herausgekommen sei, «dass die Volkshochschulen gute Ergebnisse zu kleinen Preisen liefern.»

Rund drei Millionen Teilnehmer pro Jahr an den Veranstaltungen der VHS in Bayern seien Beweis, dass das Angebot stimme, so Procher.

Ein Blick in die Angebots- und Kursstatistik 2009 der VHS Lindenberg mit ihren Außenstellen in Scheidegg und Heimenkirch zeige, dass das Bildungs- und Freizeitangebot angenommen werde. «Mehr als 5000 Menschen haben im vergangenen Jahr einen oder mehrere der 308 Kurse oder Vorträge besucht, oder sind mit der VHS auf Erkundungsfahrt gegangen», zählte Procher auf. In mehr als 5 400 Unterrichtsstunden arbeiteten die Kursteilnehmer unter der Anleitung erfahrener Kursleiter an ihren Sprachkenntnissen, machten sich fit am Computer, entspannten sich bei Yoga, Qi Gong oder Feldenkrais, schwitzten in Fitness- und Gymnastikkursen oder suchten Zerstreuung und ganzheitliche Persönlichkeitsbildung in Kreativkursen.

Die hohe Zahl an Teilnehmern zeige, dass man mit dem Angebot die Bedürfnisse der Bürger treffe. «Wissen beziehungsweise Lernen macht glücklich, das haben renommierte Glücksforscher erneut bestätigt», bemerkte Procher.

Schatzmeister Christian Neumann erwähnte, zu den Einnahmen in Höhe von rund 91000 Euro trügen vor allem die Teilnehmergebühren mit 38000 Euro und der Zuschuss der Stadt mit 24000 Euro bei. Bei den Ausgaben dominieren die Personalkosten mit 80000 Euro. Für Werbung und das Programmheft wurden 3500 Euro ausgegeben. Unterm Strich bleiben knapp 3000 Euro an Guthaben.

Sparsame Haushaltsführung

«Das Plus ist der sparsamen Haushaltsführung von Otto Procher sen. und Geschäftsführer Otto Procher jun. zu verdanken», erklärte der Vorsitzende Heinz-Werner Nottberg.

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