Tierquälerei
Ostallgäuer Ehepaar muss sich vor Amtsgericht Kaufbeuren wegen krankem Pony verantworten

Schon seit Jahren wusste ein Landwirt-Ehepaar aus dem Ostallgäu über die Krankheit seines Ponys Susi Bescheid. Das Tier litt unter der sogenannten Hufrehe, einer schmerzhaften Entzündung. Aber die Aufforderung des Landratsamtes, dem Pony eine fachgerechte Hufpflege zukommen zu lassen, ignorierte das Paar.

Schließlich war dem Pony nicht mehr zu helfen – es musste eingeschläfert werden. Deshalb mussten sich die beiden Ostallgäuer nun vor dem Amtsgericht Kaufbeuren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten.

Die Richterin machte den Landwirten das Angebot, bei einer Strafe von 3.600 Euro an die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ das Verfahren einzustellen. Dieses nahmen die Ostallgäuer unter Protest an.

Den ganzen Bericht über den Fall und was die Richterin in ihrer Urteilsbegründung sagte, finden Sie in der Allgäuer Zeitung und den Heimatzeitungen vom 22.10.2014 (Seite 19).

Die Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu

Autor:

Jessica Gsell aus Kempten

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