MM-Dickenreishausen
Ortsteile wollen stärker mitreden

Zu einem Gedankenaustausch haben sich Vertreter der Memminger Bürgerausschüsse im Stadtteil Dickenreishausen getroffen. Dabei wurde unter anderem darüber geklagt, dass die Gremien von der Stadt zu wenig in Entscheidungen eingebunden würden. Es gab aber auch Lob für realisierte Projekte.

Der Dickenreishausener Bürgerausschuss-Vorsitzende Johann Brader forderte, dass die Stadt die Erfahrung und die Ortskenntnis der Ausschüsse bei Baumaßnahmen in den Stadtteilen besser nutzen und frühzeitig mit den Verantwortlichen über mögliche Alternativen diskutieren sollte. Zudem betonte er, dass oftmals ein langer Atem nötig sei, wenn man für die Stadtteile etwas erreichen wollte.

«Auf taube Ohren gestoßen»

Bürgerausschuss-Chef Bernhard Höfelmayr aus Amendingen kritisierte erneut «die unhaltbare Verkehrssituation rund um das Ärztehaus an der Donaustraße». Oberbürgermeister Holzinger habe ihm auf der Bürgerversammlung zu diesem Thema zum wiederholten Male keine konkrete Antwort gegeben. So leichtfertig gehe man einfach nicht mit einem permanenten Problem um, bemängelte Höfelmayr das Verhalten der Stadt.

Auf taube Ohren sei bisher auch der Antrag gestoßen, den Bürgerausschüssen bei sie betreffenden Problemen ein Rederecht im Stadtrat einzuräumen. Man werde aber weiterhin hartnäckig dafür kämpfen.

Bürgerausschuss-Vorsitzende Renate Mang aus Buxach-Hart zeigte sich mit der derzeitigen Entwicklung im Stadtteil sehr zufrieden. Vom Bolzplatz bis zur Querungshilfe in Hart sei alles bewerkstelligt worden. Derzeit werde der Dorfplatz umgestaltet. «Es läuft alles nach Plan», so Mang. An anderer Stelle äußerte aber auch sie Kritik. Wenn man für die Ortsteile etwas erreichen wolle, müsse man ständig als Bittsteller auftreten. Die Stadt dürfe ruhig auch einmal «auf uns zukommen», sagte Mang.

Thema Zehentstadel

Der Steinheimer Bürgerausschuss-Vorsitzende Ralf Hempfer freute sich über neue Fenster und die Außendämmung an der örtlichen Grundschule. Das Thema Zehentstadel werde sicherlich bei der Bürgerversammlung am 1.Dezember noch einmal im Mittelpunkt stehen, so Hempfer. Wie berichtet, wird seit langem darüber diskutiert, wie es mit dem maroden Gebäude im Ortskern weitergehen soll.

Der Volkratshofener Bürgerausschuss-Chef Richard Groß wünscht sich eine Erweiterung der Mehrzweckhalle. «Die Stadt sollte es zu schätzen wissen», so Groß, «dass die Bürger und Gremien in den Ortsteilen mit ihrem Engagement unheimlich viel Kosten sparen».

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