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Orient-Rallye steht vor dem Aus

Die Allgäu-Orient-Rallye steht vor dem Aus. Vor zwei Wochen waren die 600 Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen in Oberstaufen (Oberallgäu) gestartet. Das Ziel: Amman, die Hauptstadt Jordaniens. Aufgrund der Lage im Nahen Osten war vorab klar, dass Syrien umfahren werden muss. Doch nun klappt es auch mit den Alternativen nicht.

Seit drei Tagen kein Kontakt

Türkei, Israel, Jordanien - das war eine Alternative, um Syrien zu umfahren. Doch nun tuckern die drei Fähren seit drei Tagen ohne Funkkontakt irgendwo im östlichen Mittelmeer herum. Laut Veranstalter Wilfried Gehr, der zwischendurch Meldungen per Internet absetzen konnte, zog zunächst Israel die Einreisegenehmigungen zurück. Plan B sollte dann über die Sinai-Halbinsel nach Jordanien führen. Doch auch die ägyptischen Behörden haben angesichts der politischen Lage keine Verantwortung übernehmen wollen und verweigerten die Einreise.

Teilnehmer wohlauf

Nun bleibt nur noch der Weg zurück. Und der führt direkt zur türkischen Hafenstadt Mersin. Ab heute Vormittag sollten die Teilnehmer dann wieder telefonisch erreichbar sein, teilt Gehr mit und entwarnt weiter: << Alle sind gesund. >> Wie die Rallye nun weiter verläuft oder nicht, bleibt offen.

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