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Geschichte
Opfer des Stalinismus: Schülergruppe befasst sich mit dem Schicksal eines Memminger Arztes

Er traf sich mit Mitstudenten an einem Maiabend im Jahr 1946 zum Kartenspiel in einer Gaststätte in Eisleben – und verbrachte danach zehn Jahre in Haft, unter anderem im ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen, das die sowjetische Armee nach Ende des Zweiten Weltkriegs weiterbetrieb. Mit dem Schicksal von Dr. Heinz Nöhricke, der später als Dermatologe in Memmingen tätig war, haben sich sechs Schüler des Memminger Vöhlin-Gymnasiums beschäftigt. <%IMG id='1406087' title='Geschichtsprojekt am Vöhlin-Gymnasium: Schüler befassen sich mit dem Schicksal von Dr. Heinz Nöhricke'%>

Kritische Äußerungen über die Methoden der russischen Besatzungsmacht führten 1946 dazu, dass Nöhricke verhaftet wurde. Mit dem Vorwurf, Nöhricke sei Mitglied einer 'illegalen faschistischen Organisation', verurteilte ein sowjetisches Militärtribunal den Arzt zu zehn Jahren Haft. Im Jahr 2003 wurde Nöhricke rehabilitiert. Über die Lebensgeschichte des Arztes haben die Gymnasiasten intensiv recherchiert.

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